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Kardioselektiver β1-Blocker
- HFrEF: Start 1,25 mg/d → Zieldosis 10 mg/d (einschleichend, alle 2 Wo verdoppeln)
- Hypertonie: 5–10 mg/d
- VHF-Frequenzkontrolle: 2,5–10 mg/d
- HFrEF (Mortalitätsreduktion — CIBIS-II)
- Arterielle Hypertonie
- Vorhofflimmern (Frequenzkontrolle)
- KHK (Angina-Prophylaxe)
- Bradykardie < 60/min, AV-Block II°/III°
- Akute dekompensierte Herzinsuffizienz (erst stabilisieren!)
- Asthma bronchiale (COPD = relative KI, vorsichtig möglich)
- Phäochromozytom ohne α-Blockade
„Bisoprolol ist mein β-Blocker der Wahl bei Herzinsuffizienz. Ich beginne mit 1,25 mg und verdopple alle zwei Wochen. Wichtig: nie abrupt absetzen und nie mit Verapamil kombinieren."
Patient mit HFrEF EF 25%, stabil, HR 88 → Bisoprolol 1,25 mg starten → in 6 Wo auf 5 mg → HR 62, stabil.
- Häufig: Bradykardie, Fatigue, kalte Extremitäten
- Gefährlich: AV-Block, Bronchospasmus bei Asthma
- Prüfungsrelevant: NIE abrupt absetzen → Rebound-Tachykardie!
- Verapamil/Diltiazem: schwere Bradykardie/AV-Block — NIE kombinieren!
- Amiodaron: additive Bradykardie
- Digoxin: additive AV-Leitungsverzögerung
Selektive β1-Blockade → Herzfrequenz ↓, Kontraktilität ↓ (akut), Remodeling ↓ (chronisch → Mortalitätsreduktion). Bei HFrEF: paradox — kurzfristig schlechter, langfristig lebensrettend.
- Herzfrequenz, RR
- EKG bei Therapiebeginn
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