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Elektrolytlösung / Notfallmedikament
- Hyperkaliämie (Kardioprotektion): 10 ml Calciumgluconat 10% i.v. über 2–3 min
- Wiederholung nach 5 min bei persistierenden EKG-Veränderungen
- Hypokalzämie symptomatisch: 10–20 ml 10% i.v. langsam
- Calciumkanalblocker-Intoxikation: 30–60 ml 10% i.v.
- Hyperkaliämie mit EKG-Veränderungen (1. Maßnahme — Kardioprotektion!)
- Symptomatische Hypokalzämie (Tetanie, Krampfanfälle)
- Calciumkanalblocker-Intoxikation
- Magnesiumsulfat-Überdosierung (Antidot)
- Hyperkalzämie
- Digitalis-Therapie (relative KI — Calciumgabe kann Digitalis-Toxizität verstärken!)
„Bei Hyperkaliämie mit EKG-Veränderungen gebe ich sofort 10 ml Calciumgluconat 10% intravenös zur Kardioprotektion. Parallel beginne ich mit der eigentlichen Kaliumsenkung durch Insulin und Glukose."
Patient mit CKD, K⁺ 7,2 mmol/l, breite QRS → Calciumgluconat 10 ml i.v. → EKG normalisiert → dann Insulin 10 IE + G40% 50 ml.
- Häufig: Wärmegefühl, Flush
- Gefährlich: Bradykardie/Asystolie bei zu schneller Gabe
- Prüfungsrelevant: Cave bei Digitalis → Arrhythmierisiko!
- Digoxin: Calciumgabe verstärkt Digitalis-Toxizität!
- Ceftriaxon: NICHT gleichzeitig i.v. (Ausfällung bei Neonaten!)
Stabilisiert das Membranpotenzial der Kardiomyozyten → hebt die Schwelle für Arrhythmien bei Hyperkaliämie. Senkt den Kaliumspiegel NICHT — nur Kardioprotektion!
- EKG kontinuierlich während Gabe
- Kalium, Calcium
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