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Eisenchelator
- Akute Eisenvergiftung: 15 mg/kg/h i.v. (max. 80 mg/kg/d)
- Chronische Eisenüberladung: 25–50 mg/kg/d s.c. über 8–12 h
- Akute Eisenintoxikation
- Transfusions-Hämosiderose (Thalassämie major)
- Anurie (Akkumulation von Ferrioxamin)
- Schwere Niereninsuffizienz (relative KI; Dialyse möglich)
- Hypotonie bei schneller Infusion, Ototoxizität, Retinopathie
- Vin-rosé-Urin (Ferrioxamin-Ausscheidung — diagnostisch!)
- Vitamin C (hochdosiert): Freisetzung von Eisen aus Geweben → kardiale Toxizität ↑ bei Eisenüberladung [VERIFY]
- Prochloperazin: i.v. Kombination → Bewusstseinsverlust beschrieben [VERIFY]
Hydrophiler Eisenchelator → bildet stabilen, wasserlöslichen Ferrioxamin-Komplex mit Fe³⁺ → renale und biliäre Ausscheidung. Bindet freies, nicht-transferringebundenes Eisen (NTBI). Aktivkohle ist wirkungslos bei Eisenvergiftung (ionisch).
- Urinfarbe (Vin-rosé = Wirksamkeitsnachweis)
- Serum-Ferritin, Serum-Eisen
- Nierenfunktion (Ausscheidungsweg)
- Audiometrie und Ophthalmologie bei Langzeittherapie
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