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Schleifendiuretikum
- Akute Herzinsuffizienz: 20–80 mg i.v. (Bolusgabe, ggf. Perfusor)
- Chronisch p.o.: 20–80 mg/d (max. 500 mg/d bei schwerem Ödem)
- Lungenödem: 40–80 mg i.v.
- Niereninsuffizienz: Dosis deutlich höher nötig
- Akute und chronische Herzinsuffizienz (Flüssigkeitsretention)
- Lungenödem
- Ödeme anderer Genese
- Akutes Nierenversagen (forcierte Diurese — umstritten)
- Anurie
- Hypovolämie / schwere Dehydratation
- Hypokaliämie, Hyponatriämie
„Furosemid setze ich zur symptomatischen Entlastung bei Herzinsuffizienz mit Volumenüberladung ein — es reduziert aber nicht die Mortalität. Ich kontrolliere regelmäßig Kalium."
Patient mit Lungenödem, Orthopnoe, periphere Ödeme → Furosemid 40 mg i.v. → innerhalb 30 min Besserung. K⁺: 3,2 → Kaliumsubstitution.
- Häufig: Hypokaliämie, Hyponatriämie, Hypovolämie, Hyperurikämie
- Gefährlich: Ototoxizität (v. a. bei schneller i.v.-Gabe + Aminoglykoside!)
- Prüfungsrelevant: Hypokaliämie → Digitalis-Toxizität! Gicht-Provokation
- Digitalis: Hypokaliämie → Digitalis-Toxizität ↑
- Aminoglykoside: additive Ototoxizität
- NSAR: Diurese ↓
- Lithium: Lithium-Spiegel ↑
Hemmt den Na⁺-K⁺-2Cl⁻-Cotransporter (NKCC2) im aufsteigenden Teil der Henle-Schleife → massive Natriurese + Kaliurese + Diurese. Zusätzlich venöse Vasodilatation (rascher Effekt bei Lungenödem).
- Gewicht, Ein-/Ausfuhr
- K⁺, Na⁺, Krea, Harnsäure
- RR, Orthostase
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