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Glukokortikoid (physiologisches Kortisol-Äquivalent)
- Septischer Schock refraktär: 200 mg/d i.v. (50 mg alle 6 h oder Dauerinfusion)
- Nebennierenrindeninsuffizienz: 15–25 mg/d p.o. (2/3 morgens, 1/3 nachmittags)
- Stress-Dosierung: 50–100 mg i.v. perioperativ
- Septischer Schock (refraktär auf Vasopressoren — Surviving Sepsis Campaign)
- Primäre/sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz
- Perioperative Substitution bei NNR-Insuffizienz
- Systemische Pilzinfektionen (relativ)
„Hydrokortison 200 mg/Tag setze ich bei septischem Schock ein, wenn der Patient trotz adäquater Volumentherapie und Noradrenalin nicht stabilisiert werden kann."
Septischer Schock, Noradrenalin > 0,5 µg/kg/min, MAP < 65 → Hydrokortison 50 mg i.v. alle 6 h.
- Häufig: Hyperglykämie
- Gefährlich: Immunsuppression bei Langzeit
- Prüfungsrelevant: Abruptes Absetzen nach Langzeit → Addison-Krise!
- CYP3A4-Induktoren (Rifampicin): Wirkungsverlust
Physiologisches Glukokortikoid. Permissiver Effekt auf Katecholaminwirkung. Antiinflammatorisch.
- Blutzucker
- Elektrolyte (Na⁺, K⁺)
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