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Dissoziatives Anästhetikum / Analgetikum
- Analgesie: 0,1–0,5 mg/kg i.v.
- Narkoseeinleitung: 1–2 mg/kg i.v. (Esketamin: 0,5–1 mg/kg)
- Status asthmaticus refraktär: 0,5 mg/kg i.v.
- Intranasal (Esketamin): 28 mg pro Sprühstoß
- Analgesie und Narkose im Notfall (Trauma, eingeklemmte Patienten)
- Narkoseeinleitung bei hämodynamisch instabilen Patienten (sympathomimetischer Effekt)
- Status asthmaticus (refraktär — Bronchodilatation)
- Therapieresistente Depression (Esketamin intranasal — Spravato)
- Schlecht eingestellte arterielle Hypertonie
- Erhöhter intrakranieller Druck (relativ, umstritten)
- Eklampsie / Präeklampsie
- Schwere koronare Herzkrankheit
„Ketamin setze ich zur Analgesie und Narkoseeinleitung bei hämodynamisch instabilen Patienten ein, da es als einziges Anästhetikum den Blutdruck nicht senkt, sondern eher steigert."
Polytrauma, eingeklemmt, RR 80/50, starke Schmerzen → Ketamin 1 mg/kg i.v. + Midazolam 2 mg → Analgesie + stabile Hämodynamik.
- Häufig: Blutdruck ↑, Herzfrequenz ↑, Speichelfluss ↑
- Gefährlich: Halluzinationen, Albträume (Aufwachreaktionen)
- Prüfungsrelevant: Aufwachreaktionen → Prophylaxe mit Benzodiazepin oder Propofol
- Sympathomimetika: additive Kreislaufstimulation
- Benzodiazepine: reduzieren Aufwachreaktionen (gewünscht)
NMDA-Rezeptor-Antagonist → dissoziative Anästhesie. Hemmung der Noradrenalin-Wiederaufnahme → sympathomimetisch → RR ↑, HF ↑. Bronchodilatation.
- RR, HF, SpO₂
- Speichelfluss (ggf. Atropin)
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