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Antikonvulsivum (SV2A-Modulator)
- Status epilepticus (2. Linie): 60 mg/kg i.v. (max. 4500 mg) über 10 min
- Dauertherapie: 500 mg 2×/d → Ziel 1000–1500 mg 2×/d
- Status epilepticus (2. Linie nach Benzodiazepinen — ERC 2025)
- Fokale und generalisierte Epilepsie (breites Spektrum)
- Post-Trauma-Anfallsprophylaxe
- Keine relevanten absoluten KI (großer Vorteil!)
„Levetiracetam ist mein bevorzugtes Antikonvulsivum der 2. Linie bei Status epilepticus, da es keine relevanten CYP-Interaktionen hat — im Gegensatz zu Valproat, das mit Meropenem interagiert."
Status epilepticus, Lorazepam 4 mg i.v. → Krampf sistiert nicht → Levetiracetam 4500 mg i.v. über 10 min → Sistieren.
- Häufig: Müdigkeit, Reizbarkeit, Verhaltensauffälligkeiten (v. a. Kinder!)
- Prüfungsrelevant: Psychiatrische NW (Aggression, Depression)
- KEINE klinisch relevanten CYP-Interaktionen (Hauptvorteil!)
- Kein TDM nötig (weiterer Vorteil)
Bindet an synaptisches Vesikelprotein SV2A → moduliert Neurotransmitter-Freisetzung. Genauer Mechanismus noch nicht vollständig geklärt.
- Kein TDM nötig (Ausnahme: Non-Compliance-Verdacht)
- Stimmung und Verhalten
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