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D2-Antagonist + 5-HT4-Agonist
- 10 mg 3×/d p.o. oder i.v. (i.v. langsam!)
- MAX. 5 Tage (EMA-Beschränkung!)
- Ältere: 5 mg
- Kurzzeittherapie Übelkeit/Erbrechen (postoperativ, CINV, Migräne)
- Diabetische Gastroparese (nur kurz!)
- Parkinson (D2-Antagonismus!)
- Epilepsie
- Phäochromozytom
- GI-Obstruktion/Perforation
„Metoclopramid setze ich maximal 5 Tage ein. Bei Parkinson ist es kontraindiziert. Bei Frühdyskinesie gebe ich sofort Biperiden."
- Gefährlich: Frühdyskinesien (v. a. junge Patienten) → Biperiden i.v.!
- Prüfungsrelevant: Prolaktinerhöhung, Spätdyskinesien, NMS
- Opioide: gegenseitige Wirkungsabschwächung (Opioide verlangsamen GI-Motilität)
- Anticholinergika: Wirkungsabschwächung der Prokinetik
- Digoxin: Resorption ↓ (beschleunigte Magenentleerung)
- Levodopa: Wirkungsabschwächung + EPS-Risiko ↑
D2-Antagonismus im GI-Trakt → Magenentleerung ↑ + Dünndarmperistaltik ↑ (Prokinetikum). 5-HT4-Agonismus → zusätzlich prokinetisch. Zentraler D2-Antagonismus → antiemetisch.
- EPS-Zeichen (v. a. Frühdyskinesien, Akathisie)
- Prolaktin (Galaktorrhö, Amenorrhö)
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