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Opioidantagonist (µ/κ/δ)
- 0,4–2 mg i.v./i.m./i.n. (Wiederholung alle 2–3 min)
- Atemdepression: Start 0,04–0,1 mg i.v. titriert (bei chronischen Opioid-Patienten!)
- HWZ: 30–90 min (kürzer als Opioid! → Nachinjektion nötig!)
- Opioid-Intoxikation (Atemdepression, Bewusstlosigkeit)
- V. a. Opioid-Überdosis (diagnostisch + therapeutisch)
- Vorsicht bei Opioidabhängigkeit (akutes Entzugssyndrom!)
„Bei V. a. Opioid-Intoxikation gebe ich Naloxon 0,4 mg i.v. titriert. Wichtig: Die Halbwertszeit ist kürzer als die des Opioids — der Patient braucht mindestens 2 Stunden Nachbeobachtung."
- Akuter Opioidentzug (Schmerz, Unruhe, Erbrechen, Tachykardie)
- Prüfungsrelevant: HWZ kürzer als Opioid → Rebound-Atemdepression!
- Alle Opioide: Antagonismus (gewünscht)
- Buprenorphin: nur partiell antagonisierbar (hohe Rezeptoraffinität) → höhere Naloxon-Dosen nötig
- Bei Opioidabhängigen: akutes Entzugssyndrom (Cave Erbrechen → Aspiration!)
Kompetitiver Antagonist an µ-, κ- und δ-Opioidrezeptoren. Höhere Rezeptoraffinität als Agonisten → verdrängt Opioide → schnelle Aufhebung der Atemdepression und Sedierung.
- Atemfrequenz und -tiefe, SpO₂
- Bewusstseinslage
- Mindestens 2 h Nachbeobachtung (Re-Narkotisierung!)
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