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Vitamin-K-Antagonist (VKA)
- Individuell nach INR (Ziel 2,0–3,0 bei VHF/VTE)
- Ziel 2,5–3,5 bei mechanischer Herzklappe
- Typisch: 1,5–4,5 mg/d (einmal abends)
- Mechanische Herzklappe (EINZIGE Indikation, bei der DOAKs kontraindiziert!)
- VHF (wenn DOAKs nicht möglich)
- VTE (Langzeittherapie, wenn DOAKs nicht möglich)
- Antiphospholipidsyndrom (DOAKs inferior!)
- Schwangerschaft (teratogen! Warfarin-Embryopathie)
- Aktive Blutung, hämorrhagische Diathese
- Schwere Leberinsuffizienz
- Non-Compliance
„Phenprocoumon verordne ich bei mechanischer Herzklappe — das ist die einzige Indikation, bei der DOAKs kontraindiziert sind. Ich beginne unter Heparin-Schutz."
Patient mit mechanischer Mitralklappe → Phenprocoumon Ziel-INR 2,5–3,5. Patient fragt nach DOAK → erkläre: DOAKs bei mechanischer Klappe = erhöhte Embolierate + Blutung.
- Häufig: Blutung
- Gefährlich: INR-Schwankungen, intrakranielle Blutung
- Prüfungsrelevant: Kumarin-Nekrose (Protein-C-Mangel!)
- ZAHLREICHE! CYP-Wechselwirkungen
- Antibiotika (Vitamin-K-Synthese ↓), Amiodaron (INR ↑↑), NSAR (Blutung ↑)
Hemmt Vitamin-K-Epoxid-Reduktase → Gerinnungsfaktoren II, VII, IX, X ↓. Auch Protein C und S ↓ (initial prokoagulant! → initiale Heparin-Bridging-Therapie).
- INR: initial 2–3×/Wo, stabil: alle 4 Wo
- Ziel-INR dokumentieren
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