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Triptan (5-HT1B/1D-Agonist)
- p.o.: 50–100 mg (Wiederholung nach 2 h, max. 300 mg/d)
- s.c.: 6 mg (schnellste Wirkung!)
- Nasal: 10–20 mg
- Akuter Migräneanfall (Erstlinie bei mittelschwerer bis schwerer Migräne)
- Clusterkopfschmerz (s.c.)
- KHK, Schlaganfall, pAVK (Vasokonstriktion!)
- Unkontrollierte Hypertonie
- Hemiplegische oder Basilaris-Migräne
- MAO-Hemmer (Abbau ↓)
- Innerhalb 24 h nach Ergotamin
„Sumatriptan verordne ich bei mittelschwerer bis schwerer Migräne. Vor der Erstverschreibung frage ich nach kardiovaskulären Risikofaktoren, da Triptane bei KHK kontraindiziert sind."
- Häufig: Engegefühl in Brust/Hals (Triptan-Sensation — KEINE Ischämie!)
- Gefährlich: Koronarspasmen (selten, bei KHK-Patienten)
- Prüfungsrelevant: Medikamentenübergebrauchskopfschmerz bei > 10 d/Monat!
- SSRI: Serotoninsyndrom (selten, aber Cave!)
- Ergotamine: Vasospasmus → 24 h Abstand
- MAO-Hemmer: Sumatriptan-Spiegel ↑↑
5-HT1B-Agonismus → intrakranielle Vasokonstriktion. 5-HT1D-Agonismus → Hemmung der Neuropeptid-Freisetzung (CGRP ↓). Hemmt trigeminovaskuläre Schmerztransmission.
- Frequenz der Einnahme (> 10 d/Mo → Übergebrauch!)
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