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PTH-Analogon (osteoanabolisch)
- 20 µg s.c. 1×/d × max. 24 Monate
- Schwere Osteoporose (v. a. mit Fraktur) — einziges osteoanaboles Medikament
- Steroid-induzierte Osteoporose (schwer)
- Hyperkalzämie, Morbus Paget, Knochentumoren, Z. n. Bestrahlung Skelett
- Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen (transient nach Injektion)
- Transiente Hyperkalzämie
- Osteosarkom (Tierversuch; beim Menschen kein erhöhtes Risiko bei Standardtherapiedauer) [VERIFY]
- Digitalis: Hyperkalzämie kann Digitalis-Toxizität ↑
- Bisphosphonate: sollten NICHT gleichzeitig gegeben werden (antagonistischer Effekt auf Knochenstoffwechsel)
Rekombinantes humanes PTH(1-34) → pulsatile s.c.-Gabe → intermittierende PTH-Stimulation → Osteoblasten-Aktivierung überwiegt Osteoklasten-Aktivierung → netto osteoanaboler Effekt. Gegensatz: kontinuierlich erhöhtes PTH → Knochenabbau.
- Serum-Calcium (Hyperkalzämie)
- 25-OH-Vitamin D (Supplementierung sichern)
- DXA nach Therapieende zur Verlaufskontrolle
- Max. Therapiedauer: 24 Monate
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