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Antifibrinolytikum (Lysinanalogon)
- Trauma: 1 g i.v. über 10 min + 1 g über 8 h (< 3 h nach Trauma!)
- Postpartale Blutung: 1 g i.v.
- Menorrhagie: 1–1,5 g p.o. 3×/d
- Schwere Blutung (Trauma, perioperativ)
- Postpartale Blutung
- Menorrhagie
- Zahnextraktionen bei Antikoagulierten
- Aktive Thrombose (TVT, LE)
- Subarachnoidalblutung (relativ)
„Bei traumatischer Blutung gebe ich innerhalb der ersten 3 Stunden 1 g Tranexamsäure intravenös. Nach 3 Stunden hat die Gabe keinen Vorteil mehr."
Motorradunfall, Hämoglobin fällt, massive Blutung, Ankunft 1 h nach Unfall → Tranexamsäure 1 g i.v. sofort.
- Häufig: Übelkeit
- Selten: Thromboembolie
- Gerinnungsfaktoren (Faktor IX-Konzentrat, Anti-inhibitor Coagulant Complex): Thromboembolierisiko ↑
- ATRA (bei APL-Therapie): Thromboserisiko ↑ → engmaschige Überwachung
- Östrogene/orale Kontrazeptiva: additives Thromboserisiko
Reversibler Inhibitor der Lysinbindungsstellen von Plasminogen → Plasmin kann nicht an Fibrin binden → Fibrinolyse gehemmt → Blutungsreduktion.
- Klinische Blutungskontrolle
- Kreatinin bei i.v.-Dauerinfusion (renale Elimination)
- Thrombosezeichen
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