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Antikoagulans (Glykosaminoglykan)
- Prophylaxe: 5000 IE s.c. 2–3×/d
- Therapie: 80 IE/kg Bolus → 18 IE/kg/h Perfusor (aPTT-gesteuert)
- Ziel-aPTT: 1,5–2,5× Normwert
- PCI: 70–100 IE/kg Bolus
- ACS (periprozedural PCI)
- VTE-Therapie (initial, v. a. bei Niereninsuffizienz!)
- Dialysepatienten (Antikoagulation während Dialyse)
- Schwangerschaft (nicht plazentagängig)
- HIT Typ II
- Aktive Blutung
„UFH setze ich bei schwerer Niereninsuffizienz ein, da es gut steuerbar ist und mit Protamin antagonisiert werden kann. Ab Tag 5 kontrolliere ich Thrombozyten zum HIT-Ausschluss."
ACS-Patient, GFR 18 → UFH statt NMH. Tag 7: Thrombozyten fallen von 220.000 auf 90.000 → HIT-Verdacht → Heparin stoppen → 4T-Score → ELISA → Argatroban.
- Häufig: Blutung
- Gefährlich: HIT Typ II (häufiger als bei NMH! 1–5%)
- Prüfungsrelevant: HIT = Thrombozytopenie + THROMBOSEN (paradox!)
- Protaminsulfat: vollständiges Antidot (1 mg pro 100 IE UFH)
Aktiviert Antithrombin III → Faktor IIa + Xa gleichmäßig gehemmt. Im Gegensatz zu NMH: gleiche Wirkung auf IIa und Xa.
- aPTT alle 6 h nach Dosisänderung (Ziel 1,5–2,5×)
- Thrombozyten: Tag 5–14 (HIT-Screening!)
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