EKG-Atlas — Anleitung und Funktionen
Der EKG-Atlas ist eine Sammlung von 36 annotierten EKG-Mustern — vom normalen Sinusrhythmus bis zum STEMI — mit strukturiertem Befundungsschema, klinischer Einordnung und KP-Prüfungsrelevanz. Direkt im Browser, ohne App-Installation.
Was ist der EKG-Atlas?
Die EKG-Befundung ist eines der häufigsten Themen in der Kenntnisprüfung — und gleichzeitig eines der Themen, die viele Kandidaten unterschätzen. Ein Blick auf ein Vorhofflimmern, einen AV-Block oder ein STEMI muss sitzen. Der EKG-Atlas liefert dafür die visuelle Grundlage.
36 annotierte Muster decken das Spektrum ab, das in der KP und im klinischen Alltag wirklich vorkommt. Jedes Muster hat nicht nur eine Abbildung, sondern eine systematische Befundbeschreibung entlang des deutschen Standardschemas — plus klinische Einordnung und einen Hinweis auf die KP-Prüfungsrelevanz.
Der Atlas läuft vollständig im Browser — auf dem Laptop zu Hause oder auf dem Handy in der Klinikpause. Keine Installation, keine separate App.
Wichtigste Funktionen
36 annotierte Muster
Von Normalbefund über Vorhofflimmern und Vorhofflattern bis zu AV-Blöcken, Schenkelblöcken, Hyperkaliämie und STEMI.
Strukturiertes Befundungsschema
Frequenz → Rhythmus → Achse → P-Welle → PQ-Zeit → QRS → ST-Strecke → T-Welle. Dieselbe Reihenfolge wie in der Klinik und KP.
Klinische Bedeutung
Jedes Muster erklärt nicht nur, was zu sehen ist, sondern auch, was klinisch daraus folgt — Akuttherapie, Weiterdiagnostik, Prognose.
KP-Relevanz markiert
Die für die Kenntnisprüfung besonders wichtigen Muster sind eigens gekennzeichnet, damit du deine Lernzeit priorisieren kannst.
STEMI nach Lokalisation
Anterior, inferior und lateral — jede STEMI-Lokalisation separat dargestellt, damit du auch in der Prüfung zuordnen kannst, welches Gefäßgebiet betroffen ist.
Browser-basiert
Läuft auf jedem Gerät, keine App nötig. Einmal öffnen und sofort lernen — auch auf dem Handy.
Schritt-für-Schritt: So nutzt du den EKG-Atlas
- Atlas öffnen: Rufe /ekg-atlas/ auf. Du brauchst keine zusätzliche Installation.
- Mit Normalbefund beginnen: Starte beim normalen Sinusrhythmus. Wer das Normale kennt, erkennt das Pathologische schneller.
- Schema üben: Gehe bei jedem Muster bewusst das Schema durch: Frequenz, Rhythmus, Achse, P, PQ, QRS, ST, T. Erst selbst befunden, dann die Annotation lesen.
- KP-relevante Muster priorisieren: Nutze die Markierung, um dich in der heißen Lernphase auf die KP-Klassiker zu konzentrieren — VHF, AV-Blöcke, Schenkelblöcke, STEMI, Hyperkaliämie.
- Klinische Bedeutung nachlesen: Beim KP-Fachgespräch wirst du gefragt, was du tun würdest. Die klinische Einordnung zu jedem Muster bereitet dich genau darauf vor.
- Muster kombinieren: In Realität sind EKGs selten „sauber“. Vergleiche z. B. LSB mit STEMI-Kriterien oder VHF mit AV-Block, um Mischbilder zu verstehen.
Tipps und Best Practices
- Schema immer laut durchsprechen: Wer das Befundungsschema nur liest, vergisst es. Wer es bei jedem EKG laut ausspricht, verinnerlicht es.
- Selbst befunden, dann nachlesen: Decke die Annotation ab und beschreibe das EKG zuerst selbst. Erst dann vergleichen — so findest du deine blinden Flecken.
- STEMI-Lokalisation auswendig: Die Zuordnung „welche Ableitungen — welches Gefäß“ ist ein häufiges KP-Thema. Das solltest du ohne Nachschlagen können.
- Mobiloptimiert nutzen: Der Atlas funktioniert gut auf dem Handy. In der Klinikpause zwei EKGs durchzugehen ist effizientes Lernen.
- Mit Karteikarten kombinieren: Lege dir eigene Karteikarten zu den EKG-Mustern an, die du dir am schlechtesten merkst — z. B. Hyperkaliämie-Stadien.
Häufige Fragen
Bereit, EKG-Muster sicher zu beherrschen?
Ein systematisch geübtes EKG ist in der KP und im Dienst Gold wert.
EKG-Atlas öffnen →