Hypertensive Krise – FSP-Fall

Kardiologie Häufig Notfall Prüfungsrelevant 📍 Baden-Württemberg, Bayern, Berlin +13

FSP-Fall zur hypertensiven Krise: Akuter Blutdruckanstieg >180/110 mmHg, Unterscheidung Entgleisung vs. Notfall, kontrollierte RR-Senkung mit Urapidil i.v.

0 · Auf einen Blick

  • Leitsymptom: Starke Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen bei RR >180/110 mmHg
  • Diagnostischer Standard: Wiederholte RR-Messung + Endorgandiagnostik (EKG, Labor, Fundoskopie)
  • Erste Maßnahme: Ruhige Lagerung, RR-Senkung max. 25% in 1–2 Stunden
  • Wichtigste Kontraindikation: Zu schnelle RR-Senkung → zerebrale Minderperfusion
  • Prognose: Bei rascher Therapie gut; unbehandelt hohe Mortalität durch Organschäden

1 · Leitfall

Notaufnahme J., m Starke Kopfschmerzen, Schwindel
"Herr Doktor, mir ist so schwindelig und ich habe so starke Kopfschmerzen – das kam ganz plötzlich vor einer Stunde. Meine Frau sagt, ich bin ganz rot im Gesicht."
2 · Krankheitsbild

Definition

Die hypertensive Krise bezeichnet einen kritischen Blutdruckanstieg auf Werte >180/110 mmHg. Man unterscheidet die hypertensive Entgleisung (ohne Organschäden, „urgency") vom hypertensiven Notfall (mit akuten Organschäden, „emergency"). Der hypertensive Notfall ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige Intervention.

Pathophysiologie

Akuter Blutdruckanstieg → Überschreitung der zerebralen Autoregulation → Gefäßwandschädigung → Endotheliale Dysfunktion → Fibrinoide Nekrose der Arteriolen → Aktivierung des RAAS und Natriumretention → Circulus vitiosus mit weiterer RR-Steigerung. Bei unbehandelter Krise drohen Hirnödem, linksventrikuläres Versagen und Nierenversagen.

Epidemiologie

Inzidenz 1–2% aller Hypertoniker erleben eine hypertensive Krise
Typisches Alter 40–70 Jahre (Altersgipfel)
Geschlecht m = w (leicht häufiger bei Männern)

Risikofaktoren

Nicht modifizierbar:
  • Höheres Lebensalter
  • Genetische Prädisposition
  • Nierenerkrankungen
Modifizierbar:
  • Non-Compliance bei Antihypertensiva (häufigste Ursache!)
  • Drogen (Kokain, Amphetamine)
  • Hohe Salzaufnahme
  • MAO-Hemmer + tyraminreiche Nahrung
3 · Anamnese

Gezielte Fragen

Bereich Frage Warum wichtig
Aktuell Seit wann haben Sie die Beschwerden? Wie haben die Kopfschmerzen begonnen? Akuität einschätzen, DD Schlaganfall
Symptome Haben Sie Sehstörungen, Übelkeit oder Brustschmerzen? Endorganschäden erkennen (Notfall vs. Entgleisung)
Vorerkrankungen Ist bei Ihnen Bluthochdruck bekannt? Herz- oder Nierenerkrankungen? Risikostratifizierung, Zielorgane
Medikamente Welche Medikamente nehmen Sie? Haben Sie diese regelmäßig eingenommen? Non-Compliance ist häufigste Ursache!
Risiko Nehmen Sie Drogen wie Kokain? Essen Sie viel salzhaltige Speisen? Auslöser identifizieren

Beispieldialog

Arzt:

Guten Tag, ich bin . Was führt Sie zu uns?

Patient:

Ich habe seit einer Stunde furchtbare Kopfschmerzen und mir ist total schwindelig. Das kam ganz plötzlich.

Arzt:

Haben Sie auch Sehstörungen oder Brustschmerzen bemerkt?

Patient:

Ja, ich sehe manchmal so kleine Punkte und habe einen Druck auf der Brust.

Arzt:

Ist bei Ihnen Bluthochdruck bekannt? Nehmen Sie dagegen Medikamente?

Patient:

Ja, ich habe Bluthochdruck. Aber ich muss zugeben, dass ich meine Tabletten seit einer Woche nicht mehr genommen habe.

Prüfungsfokus

  • Immer nach Medikamentencompliance fragen!
  • Endorganschäden gezielt abfragen (ZNS, Herz, Auge, Niere)
  • Drogen- und Substanzanamnese nicht vergessen
4 · Befund

Körperliche Untersuchung

Methode Erwarteter Befund
Inspektion Gesichtsrötung, Schwitzen, ggf. Unruhe oder Somnolenz
RR-Messung >180/110 mmHg (bilateral messen!)
Herzauskultation Tachykardie, ggf. 3. Herzton bei Herzinsuffizienz
Lungenauskultation Feuchte RGs bei Lungenödem
Neurologie Vigilanz, Pupillen, Motorik, Sensibilität prüfen
Fundoskopie Papillenödem, Blutungen, Cotton-Wool-Herde (hypertensive Retinopathie)

Labor

Parameter Veränderung Bedeutung
Kreatinin Nierenschädigung
Troponin Myokardschädigung
NT-proBNP Kardiale Belastung/Herzinsuffizienz
Urinstatus Proteinurie, Erythrozyturie Renale Beteiligung
LDH, Haptoglobin ↑ LDH, ↓ Haptoglobin Mikroangiopathische Hämolyse

Bildgebung

Methode Typischer Befund Wann einsetzen
EKG LVH-Zeichen (Sokolow-Lyon), Ischämiezeichen, Rhythmusstörungen Immer bei hypertensiver Krise
Röntgen-Thorax Kardiomegalie, Stauungszeichen Bei V.a. Lungenödem
cCT Hirnblutung, Infarktzeichen Bei neurologischen Symptomen
CT-Angio Thorax Aortendissektion Bei Thoraxschmerz + RR-Differenz

Goldstandard

Wiederholte RR-Messung bilateral + Fundoskopie + Basislabor + EKG zur Unterscheidung Entgleisung vs. Notfall

5 · Therapie

Akuttherapie – Hypertensive Entgleisung (ohne Organschäden)

Maßnahme Details
Allgemein Ruhige Umgebung, Oberkörperhochlagerung, Beruhigung
Orale Therapie Captopril 25 mg s.l. oder Nitrendipin 10 mg p.o.
Ziel RR-Senkung über 24–48 h auf <160/100 mmHg
Monitoring Ambulante Weiterbetreuung mit engmaschiger Kontrolle

Akuttherapie – Hypertensiver Notfall (mit Organschäden)

Maßnahme Details
Setting Intensivstation/Überwachungsstation
i.v.-Zugang Großlumiger venöser Zugang
Urapidil Mittel der Wahl i.v. (leitliniengerecht)
Nitroglycerin Bei ACS oder Lungenödem i.v.
Esmolol Bei Aortendissektion (Ziel-HF <60/min)

⚠️ Blutdruckziel – WICHTIG!

Zeitraum Ziel
1. Stunde Max. 25% RR-Senkung (nicht mehr!)
2–6 Stunden Ziel-RR 160/100 mmHg
24–48 Stunden Normalisierung

Ausnahmen – Schnelle Normalisierung erforderlich

  • Aortendissektion: Sofortige RR-Senkung auf systolisch <120 mmHg
  • Akutes Lungenödem: Rasche RR-Senkung

Langzeittherapie

  • Orale Antihypertensiva nach Leitlinie (ACE-Hemmer, ARB, Ca-Antagonisten, Diuretika)
  • Compliance-Schulung!
  • Lebensstiländerung (Salzrestriktion, Bewegung, Gewichtsreduktion)
  • Ursachenabklärung (sekundäre Hypertonie ausschließen)
6 · Arztbrief

Anamnese:
Der -jährige Patient habe sich mit akut aufgetretenen Kopfschmerzen und Schwindel in der Notaufnahme vorgestellt. Die Beschwerden seien vor etwa einer Stunde plötzlich aufgetreten. Der Patient berichte zusätzlich über Sehstörungen und ein Druckgefühl auf der Brust. Eine arterielle Hypertonie sei bekannt, jedoch habe der Patient die antihypertensive Medikation seit einer Woche nicht mehr eingenommen.

Befund:
Bei Aufnahme habe der Blutdruck 220/130 mmHg betragen. Der Patient sei wach und orientiert, aber unruhig gewesen. Die Fundoskopie habe Papillenrandunschärfe und einzelne Blutungen gezeigt. Im EKG hätten sich Zeichen der linksventrikulären Hypertrophie gezeigt. Das Kreatinin sei mit 1,8 mg/dl leicht erhöht gewesen, das Troponin sei im Normbereich gewesen.

Diagnose:
Hypertensiver Notfall mit hypertensiver Retinopathie bei bekannter arterieller Hypertonie und Non-Compliance

Therapie:
Es sei eine kontrollierte Blutdrucksenkung mit Urapidil i.v. erfolgt. Innerhalb der ersten Stunde sei der Blutdruck um ca. 20% auf 175/105 mmHg gesenkt worden. Im Verlauf sei eine Umstellung auf orale Antihypertensiva erfolgt. Der Patient sei ausführlich über die Wichtigkeit der regelmäßigen Medikamenteneinnahme aufgeklärt worden.

Procedere:
Empfohlen werde eine ambulante kardiologische und nephrologische Mitbeurteilung. Eine engmaschige Blutdruckkontrolle solle erfolgen.

7 · Übergabe (SBAR)
S – Situation:

Ich übergebe Ihnen Herrn , Jahre, mit hypertensivem Notfall. Er liegt auf der Überwachungsstation, Zimmer 3.

B – Background:

Bekannte arterielle Hypertonie. Patient hat Antihypertensiva seit einer Woche nicht eingenommen. Aufnahme mit RR 220/130 mmHg, Kopfschmerzen, Schwindel und Sehstörungen. Fundoskopie zeigte hypertensive Retinopathie.

A – Assessment:

Hypertensiver Notfall mit Endorganschaden (Retinopathie, leichte Niereninsuffizienz). Kreislauf aktuell stabil. RR aktuell 160/95 mmHg unter Urapidil-Perfusor.

R – Recommendation:

Bitte RR-Kontrolle alle 30 Minuten. Urapidil-Perfusor nach RR titrieren. Bei RR-Anstieg >180 mmHg oder neurologischer Verschlechterung bitte Rücksprache. Geplant ist morgen Umstellung auf orale Therapie.

8 · Differentialdiagnosen
Diagnose Unterschied zur hypertensiven Krise Ausschluss
Akutes Koronarsyndrom Typische Angina, RR kann sekundär erhöht sein EKG, Troponin
Schlaganfall Fokale Neurologie, RR oft reaktiv erhöht cCT, neurologische Untersuchung
Aortendissektion Reißender Thoraxschmerz, RR-Differenz CT-Angiographie
Phäochromozytom Attackenartiger RR-Anstieg, Tachykardie, Schwitzen Katecholamine im 24h-Urin
Panikattacke RR meist <180/110 mmHg, keine Organschäden Anamnese, normaler Befund nach Beruhigung
⚠️ 9 · Komplikationen

Akute Komplikationen

  • Hypertensive Enzephalopathie → Kopfschmerz, Verwirrtheit, Krampfanfälle
  • Intrazerebrale Blutung → fokal-neurologisches Defizit, Bewusstseinsstörung
  • Akutes Lungenödem → schwere Dyspnoe, Orthopnoe
  • Akutes Koronarsyndrom → Angina pectoris, Troponin-Anstieg
  • Aortendissektion → reißender Thoraxschmerz
  • Akutes Nierenversagen → Oligurie, Kreatinin-Anstieg

Komplikationen durch zu schnelle RR-Senkung

  • Zerebrale Minderperfusion → Schlaganfall, Bewusstlosigkeit
  • Koronare Ischämie → Myokardinfarkt
  • Akutes Nierenversagen

Spätkomplikationen (bei wiederkehrenden Krisen)

  • Hypertensive Herzkrankheit (LVH, diastolische Dysfunktion)
  • Hypertensive Nephropathie
  • Vaskuläre Demenz
10 · Red Flags
Warnzeichen Bedeutet Sofortmaßnahme
Bewusstseinstrübung Hypertensive Enzephalopathie / Hirnblutung cCT, sofortige RR-Senkung i.v.
Akute Dyspnoe + RGs Lungenödem O₂, Nitroglycerin, Diuretikum
Reißender Thoraxschmerz Aortendissektion CT-Angio, Esmolol, ggf. OP
Fokale Neurologie Schlaganfall cCT, Stroke-Unit
Oligurie + Kreatinin ↑↑ Akutes Nierenversagen Kontrollierte RR-Senkung, Nephrologie
Papillenödem Maligne Hypertonie / Hirndrucksteigerung Sofortige i.v.-Therapie, Monitoring
11 · Quiz

Wichtigste Punkte

  1. Hypertensive Krise = RR >180/110 mmHg; Entgleisung (ohne) vs. Notfall (mit Organschäden)
  2. RR-Senkung max. 25% in der 1. Stunde – zu schnell ist gefährlich!
  3. Urapidil i.v. ist Mittel der Wahl beim hypertensiven Notfall
Frage 1 (Diagnostik): Ab welchen Blutdruckwerten spricht man von einer hypertensiven Krise?
A) >140/90 mmHg
B) >160/100 mmHg
C) >180/110 mmHg
D) >200/120 mmHg
✅ Antwort anzeigen
Richtig: C
Eine hypertensive Krise ist definiert als Blutdruck >180/110 mmHg. Die Differenzierung in Entgleisung vs. Notfall erfolgt durch das Vorhandensein von Endorganschäden.
Frage 2 (Diagnostik): Welche Untersuchung ist bei hypertensiver Krise NICHT routinemäßig indiziert?
A) EKG
B) Fundoskopie
C) Koronarangiographie
D) Kreatinin-Bestimmung
✅ Antwort anzeigen
Richtig: C
Die Koronarangiographie ist keine Routinemaßnahme. Sie ist nur bei V.a. ACS indiziert. Zur Basisdiagnostik gehören: RR-Messung bilateral, EKG, Fundoskopie, Labor (Kreatinin, Troponin, Urinstatus).
Frage 3 (Therapie): Welches Medikament ist Mittel der Wahl bei hypertensivem Notfall zur i.v.-Therapie?
A) Metoprolol
B) Urapidil
C) Furosemid
D) Amlodipin
✅ Antwort anzeigen
Richtig: B
Urapidil i.v. ist Mittel der Wahl beim hypertensiven Notfall. Es wirkt über α₁-Blockade und zentrale Serotoninrezeptoren. Gut steuerbar und wenig reflektorische Tachykardie.
Frage 4 (Therapie): Um wieviel Prozent sollte der Blutdruck maximal in der ersten Stunde gesenkt werden?
A) 10%
B) 25%
C) 50%
D) Sofortige Normalisierung
✅ Antwort anzeigen
Richtig: B
Maximal 25% RR-Senkung in der 1. Stunde! Eine zu schnelle Senkung kann zu zerebraler Minderperfusion führen. Ausnahme: Aortendissektion und Lungenödem – hier schnellere Senkung notwendig.
Frage 5 (Notfall/Red Flags): Welches Symptom unterscheidet den hypertensiven NOTFALL von der ENTGLEISUNG?
A) Kopfschmerzen
B) RR >200 mmHg
C) Akute Endorganschädigung
D) Nasenbluten
✅ Antwort anzeigen
Richtig: C
Der hypertensive Notfall ist durch das Vorhandensein akuter Endorganschäden definiert (ZNS, Herz, Niere, Auge) – nicht durch die Höhe des Blutdrucks! Kopfschmerzen und Nasenbluten sind unspezifische Symptome.
Frage 6 (Notfall/Red Flags): Bei welcher Begleiterkrankung ist eine SOFORTIGE RR-Normalisierung (nicht nur 25%-Senkung) indiziert?
A) Hypertensive Retinopathie
B) Aortendissektion
C) Niereninsuffizienz
D) Kopfschmerzen
✅ Antwort anzeigen
Richtig: B
Bei Aortendissektion muss der systolische RR sofort auf <120 mmHg gesenkt werden (+ Herzfrequenz <60/min). Medikamente der Wahl: Esmolol + Nitroprussid. Auch beim akuten Lungenödem ist eine schnellere Senkung erforderlich.
Frage 7 (Differentialdiagnosen): Ein 55-jähriger Patient mit RR 210/120 mmHg hat attackenartige Kopfschmerzen, Schwitzen und Tachykardie. Woran denken Sie?
A) Panikattacke
B) Phäochromozytom
C) Nierenarterienstenose
D) Primärer Hyperaldosteronismus
✅ Antwort anzeigen
Richtig: B
Die klassische Trias Kopfschmerzen + Schwitzen + Tachykardie bei attackenartigen Blutdruckspitzen ist typisch für das Phäochromozytom. Diagnostik: Katecholamine/Metanephrine im 24h-Urin oder Plasma.
Frage 8 (Differentialdiagnosen): Was ist die häufigste Ursache einer hypertensiven Krise?
A) Phäochromozytom
B) Nierenarterienstenose
C) Non-Compliance bei Antihypertensiva
D) Kokainabusus
✅ Antwort anzeigen
Richtig: C
Die häufigste Ursache ist das Absetzen oder unregelmäßige Einnehmen der antihypertensiven Medikation. Deshalb ist die Medikamentenanamnese essenziell!
12 · Fachbegriffe
Fachbegriff Erklärung für Patienten
Hypertensive Krise "Ein gefährlich hoher Blutdruck, der über 180/110 mmHg liegt."
Hypertensive Entgleisung "Stark erhöhter Blutdruck, aber noch ohne Schäden an den Organen."
Hypertensiver Notfall "Stark erhöhter Blutdruck mit Schäden an Organen wie Gehirn, Herz oder Nieren."
Fundoskopie "Eine Untersuchung der Netzhaut im Auge, um Bluthochdruckschäden zu erkennen."
Linksventrikuläre Hypertrophie "Eine Verdickung der linken Herzmuskelwand durch chronischen Bluthochdruck."
Endorganschaden "Schäden an wichtigen Organen durch zu hohen Blutdruck."
Compliance "Wie gut ein Patient seine Medikamente regelmäßig einnimmt."

Zusammenfassung

Die hypertensive Krise ist ein akuter Blutdruckanstieg >180/110 mmHg. Die Unterscheidung in Entgleisung (ohne Organschäden) und Notfall (mit Organschäden) ist essenziell für das Management. Die Blutdrucksenkung muss kontrolliert erfolgen – max. 25% in der ersten Stunde – um zerebrale Minderperfusion zu vermeiden. Urapidil i.v. ist Mittel der Wahl beim Notfall. Die häufigste Ursache ist Non-Compliance.

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Medizinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken für angehende und internationale Ärzte (FSP- und KP-Vorbereitung). Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden konsultieren Sie bitte einen zugelassenen Arzt.