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n Prüfungsrelevanz: Hochn ⏱ 8 Minn
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A) Anamnese
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Arztn
Guten Abend, Herr {PAT_NAME}. Ich bin {DOC_NAME}, Assistenzarzt in der Notaufnahme. Was führt Sie zu uns?
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Patientn
Ich bekomme seit Tagen kaum noch Luft, besonders nachts.
n (atmet schwer, sitzt aufrecht)n
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Arztn
Seit wann genau haben Sie diese Beschwerden?
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Patientn
Seit etwa drei Tagen, aber es wird immer schlimmer.
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Arztn
Tritt die Luftnot bei Belastung auf oder auch in Ruhe?
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Patientn
Früher beim Treppensteigen, jetzt schon bei wenigen Schritten in der Wohnung.
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Arztn
Wie schlafen Sie nachts? Können Sie flach liegen?
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Patientn
Nein, nur noch mit hochgelagertem Oberkörper, sonst kriege ich keine Luft.
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Arztn
Haben Sie Schwellungen an den Beinen bemerkt?
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Patientn
Ja, meine Beine sind stark geschwollen bis zum Knie. Die Schuhe passen kaum noch.
n (zeigt auf die Unterschenkel)n
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Arztn
Haben Sie eine Gewichtsveränderung bemerkt?
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Patientn
Ja, etwa 4 Kilogramm mehr in einer Woche.
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Arztn
Welche Vorerkrankungen sind bei Ihnen bekannt?
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Patientn
Bluthochdruck seit vielen Jahren, und 2018 hatte ich einen Herzinfarkt.
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Arztn
Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein?
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Patientn
Ja, Ramipril gegen den Blutdruck und Aspirin für das Herz.
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Arztn
Rauchen Sie oder haben Sie früher geraucht?
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Patientn
Ja, seit 40 Jahren eine Schachtel am Tag.
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Arztn
Haben Sie Allergien oder Unverträglichkeiten?
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Patientn
Nein, keine bekannt.
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Arztn
Vielen Dank für die Informationen. Ich würde Sie jetzt gerne körperlich untersuchen.
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B) Aufklärung
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Patientn
Was habe ich denn, Herr Doktor?
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Arztn
Ihre Beschwerden und die Untersuchungsbefunde deuten auf eine Herzschwäche hin. Das bedeutet, dass Ihr Herz momentan nicht mehr ausreichend pumpt und sich Wasser in der Lunge und in den Beinen ansammelt.
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Patientn
Ist das gefährlich?
n (wirkt besorgt)n
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Arztn
Wir müssen das ernst nehmen und schnell handeln. Die gute Nachricht ist: Mit der richtigen Behandlung können wir Ihren Zustand stabilisieren und die Beschwerden deutlich bessern.
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Patientn
Was machen Sie jetzt mit mir?
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Arztn
Zunächst lagern wir Ihren Oberkörper hoch – das entlastet das Herz und erleichtert die Atmung. Sie bekommen Sauerstoff über eine Nasensonde. Dann gebe ich Ihnen ein entwässerndes Medikament über die Vene. Das schwemmt das überschüssige Wasser aus Lunge und Beinen aus.
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Patientn
Muss ich hierbleiben?
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Arztn
Ja, wir behalten Sie einige Tage zur Überwachung und Therapieanpassung hier. So können wir sicherstellen, dass sich Ihr Zustand stabilisiert. Haben Sie noch Fragen?
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Patientn
Nein, danke. Ich bin froh, dass Sie mir helfen.
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C) Umgang mit Reaktionen
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Bei Angst
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Patientn
Muss ich jetzt sterben? Mein Nachbar ist auch an Herzschwäche gestorben…
n (zittert, wirkt verängstigt)n
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Arztn
Ich verstehe Ihre Sorge sehr gut. Herzinsuffizienz ist eine ernste Erkrankung, aber sie ist behandelbar. Mit den richtigen Medikamenten und Anpassungen im Alltag können viele Patienten gut damit leben. Sie sind hier in guten Händen.
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Bei Bagatellisierung
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Patientn
Ach, so schlimm ist das doch nicht. Das geht schon wieder weg. Ich gehe einfach nach Hause.
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Arztn
Ich verstehe, dass Sie lieber zu Hause wären. Aber Ihre Luftnot und die Wassereinlagerungen zeigen, dass Ihr Herz gerade Hilfe braucht. Unbehandelt kann sich Ihr Zustand verschlechtern. Im Krankenhaus können wir Sie sicher stabilisieren.
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Prüfungsfokus
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So fragt der Prüfer häufig:
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- „Führen Sie jetzt die Anamnese durch.“n
- „Klären Sie den Patienten über die Diagnose auf.“n
- „Der Patient möchte nach Hause gehen. Was sagen Sie?“n
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Häufige Fehler:
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- Fachbegriffe gegenüber dem Patienten verwenden (Orthopnoe statt „Luftnot im Liegen“)n
- Keine Rückfragen stellen („Haben Sie das verstanden?“)n
- Emotionen des Patienten ignorierenn
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Satzbausteine:
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- „Können Sie mir die Beschwerden genauer beschreiben?“n
- „Seit wann haben Sie diese Beschwerden?“n
- „Gibt es etwas, das die Beschwerden verstärkt oder lindert?“n
- „Haben Sie noch Fragen dazu?“n
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