Definition
Die COVID-19-Pneumonie ist eine durch SARS-CoV-2 verursachte virale Pneumonie mit charakteristischen bilateralen Milchglasinfiltraten. Sie kann von milden Verläufen bis zum schweren ARDS (Acute Respiratory Distress Syndrome) reichen.
Pathophysiologie
SARS-CoV-2 bindet über das Spike-Protein an ACE2-Rezeptoren der Pneumozyten Typ II. Dies führt zur Virusreplikation, Zellschädigung und einer überschießenden Immunantwort (Zytokinsturm). Es kommt zur diffusen Alveolarschädigung mit Ödembildung, Surfactant-Mangel und Mikrothrombenbildung in den Lungengefäßen.
Epidemiologie
| Pandemie | Seit 2020 weltweit verbreitet |
| Typisches Alter | Schwere Verläufe v.a. >60 Jahre |
| Geschlecht | m > w (schwere Verläufe) |
| Hospitalisierung | Ca. 5-10% der symptomatischen Fälle |
Risikofaktoren
- Höheres Alter (>60 Jahre)
- Männliches Geschlecht
- Immunsuppression
- Z.n. Organtransplantation
- Adipositas (BMI >30)
- Diabetes mellitus
- Arterielle Hypertonie
- Chronische Lungenerkrankungen
- Fehlende Impfung
