★★★ Sehr wichtig Urologie 20 Min.

Pyelonephritis

Lernmodus:

Auf einen Blick

  • 1. Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen — meist aufsteigend von der Blase
  • 2. Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
  • 3. Leitsymptome: Fieber + Flankenschmerzen + Dysurie — Nierenklopfschmerz
  • 4. Goldstandard: Urinkultur mit Resistogramm — vor Antibiotikabeginn abnehmen
  • 5. Therapie: Unkompliziert mild → Ciprofloxacin oral | Schwer/kompliziert → Ceftriaxon i.v.

Fallvignette

Eine 28-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor mit seit 2 Tagen zunehmenden Flankenschmerzen rechts, Fieber und Schüttelfrost.

Sie berichtet über brennende Schmerzen beim Wasserlassen seit etwa 5 Tagen, die sie zunächst ignoriert hat. Temperatur 39,4 °C, Herzfrequenz 108/min, Blutdruck 105/70 mmHg. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager deutlich positiv. Urinstreifen: Leukozyten ++++, Nitrit positiv, Erythrozyten ++. Labor: Leukozyten 17.200/µl, CRP 184 mg/l, Kreatinin 0,9 mg/dl, Procalcitonin 1,8 ng/ml. Sonographie: Rechte Niere leicht vergrößert, echoarm, kein Harnstau, kein Konkrement.

Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?


Pyelonephritis

Auf einen Blick

  1. Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen — meist aufsteigend von der Blase
  2. Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
  3. Leitsymptome: Fieber + Flankenschmerzen + Dysurie — Nierenklopfschmerz
  4. Goldstandard: Urinkultur mit Resistogramm — vor Antibiotikabeginn abnehmen
  5. Therapie: Unkompliziert mild → Ciprofloxacin oral | Schwer/kompliziert → Ceftriaxon i.v.

Fallvignette

Eine 28-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor mit seit 2 Tagen zunehmenden Flankenschmerzen rechts, Fieber und Schüttelfrost.

Sie berichtet über brennende Schmerzen beim Wasserlassen seit etwa 5 Tagen, die sie zunächst ignoriert hat. Temperatur 39,4 °C, Herzfrequenz 108/min, Blutdruck 105/70 mmHg. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager deutlich positiv. Urinstreifen: Leukozyten ++++, Nitrit positiv, Erythrozyten ++. Labor: Leukozyten 17.200/µl, CRP 184 mg/l, Kreatinin 0,9 mg/dl, Procalcitonin 1,8 ng/ml. Sonographie: Rechte Niere leicht vergrößert, echoarm, kein Harnstau, kein Konkrement.

Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?


Definition

Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen, meist als aufsteigende Infektion von einer Urozystitis (Harnblasenentzündung) ausgehend.


Ätiologie & Erreger

  • Meist vorausgehende Urozystitis → aszendierende Infektion
Erreger Häufigkeit
Escherichia coli ~70 %
Proteus mirabilis Häufig
Klebsiellen Häufig
Weitere Enterobacteriaceae Seltener

Alle Erreger sind gram-negative Stäbchen (Enterobacteriaceae)!


Symptome & Klinik

  • Fieber (häufig > 38,5 °C) + Schüttelfrost
  • Flankenschmerzen — meist einseitig
  • Dysurie (erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen)
  • Klopfschmerzhafte Nierenlager

Bei schwerem Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, Verschlechterung des Allgemeinzustandes → intravenöse Therapie erforderlich!


Diagnostik

Klinische Untersuchung

  • Nierenklopfschmerz — charakteristisches Zeichen

Urindiagnostik (Goldstandard)

Methode Befund
Urin-Stix Leukozyturie, Mikrohämaturie, Nitrit positiv
Urinkultur + Resistogramm Keimnachweis und Resistenzbestimmung — vor AB-Gabe!

Blutuntersuchung

  • Entzündungsparameter: CRP↑, Leukozyten↑
  • Retentionsparameter: Kreatinin (Nierenfunktion?)
  • Blutkultur: Bei Fieber und V.a. UroSepsis

Bildgebung

  • Sonographie der Nieren und Harnblase
  • Vergrößerte, parenchymatös aufgelockerte Niere
  • Ggf. unscharfe Mark-Rinden-Trennung
  • Ausschluss Harnstau, Abszess, Urolithiasis

Ergänzende Diagnostik bei komplizierter/rezidivierender Pyelonephritis

Methode Fragestellung
CT-Abdomen mit KM Abflussverhältnisse, Abszess
Miktionsurethrogramm Vesikoureteraler Reflux?
Urodynamik Neurogene Harnblasenentleerungsstörung?
Nierenfunktionsszintigraphie Nierenrestleistung im Seitenvergleich

Definition: Komplizierte Harnwegsinfektion

Infektion + strukturelle oder funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts:

  • Vesikoureteraler Reflux
  • Neurogene Harnblasenentleerungsstörung
  • Jegliche Obstruktion (Urolithiasis, Prostatitis)

Differentialdiagnosen

DD Unterscheidung
Akute Cholezystitis Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono
Sigmadivertikulitis Linksseitig, CT-typisch
Adnexitis Gynäkologische Untersuchung, kein Nierenklopfschmerz
Akute Appendizitis Kein Fieber + Flankenschmerz, McBurney-Zeichen
Pankreatitis Gürtelförmige Schmerzen, Lipase↑↑
Basale Pneumonie / Pleuritis Atemabhängige Schmerzen, Auskultation, Röntgen
Pathologien des Bewegungsapparates Kein Fieber, kein Urinstatus-Befund

Therapie

Allgemeine Maßnahmen

  • Antipyretika, Analgetika
  • Flüssigkeitssubstitution
  • Bei Harnverhalt/Restharn/Pyurie: transurethraler Dauerkatheter zur Harnableitung

Unkomplizierte Pyelonephritis — milder Verlauf (ambulant)

Rang Antibiotikum
1. Wahl Ciprofloxacin 500 mg p.o. 2×/Tag für 7–10 Tage
Alternativ Cefpodoxim (Cephalosporin)
Bei Sensibilität Amoxicillin/Clavulansäure oder Cotrimoxazol

Unkomplizierte Pyelonephritis — schwerer Verlauf (stationär)

Kriterien schwerer Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, AZ-Verschlechterung

  • Intravenöse Therapie — bei Besserung Umstieg auf oral
  • Dauer i.d.R. 7–14 Tage
  • Nach Keimnachweis: Therapieanpassung nach Antibiogramm
Rang Antibiotikum
1. Wahl Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag (Cephalosporin 3. Generation)
1. Wahl Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
1. Wahl Ampicillin/Sulbactam 2 g/1 g i.v. 3×/Tag oder Pip/Taz 4,5 g i.v. 3×/Tag

Komplizierte Harnwegsinfektion (stationär)

  • Intravenöse Therapie, bei Besserung Umstieg oral
  • Dauer 7–14 Tage (bei Prostatitis: 14 Tage)
  • Empirische Initialtherapie:
  • Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
  • oder Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag
  • oder Ampicillin/Sulbactam

Besondere Patientengruppen

Pyelonephritis in der Schwangerschaft (Pyelonephritis gravidarum):

  • Milder Verlauf: Amoxicillin/Clavulansäure oder Cefpodoxim oral
  • Schwerer Verlauf: Beta-Laktam-Antibiotika i.v.

Fluorchinolone und Cotrimoxazol sind in der Schwangerschaft kontraindiziert!


Komplikationen

Komplikation Details
Urosepsis Lebensbedrohliche Organdysfunktion durch HWI — sofort behandeln
Chronische Pyelonephritis Rezidivierende Infekte → irreversible Nierenschäden
Schrumpfniere Narbige Schrumpfung bei Chronifizierung
Terminale Niereninsuffizienz Bei beidseitigem Befall oder Einzelniere

Klinische Perlen

1. Urinkultur VOR Antibiotikagabe! Der häufigste Fehler ist der Beginn der Therapie ohne vorherige Kultur — dann ist eine Erregeridentifikation und Resistenzbestimmung nicht mehr möglich.

2. Ciprofloxacin oral = 1. Wahl bei mildem Verlauf — wirkt gut gegen E. coli und andere Enterobacteriaceae. Bei schwerem Verlauf sofort auf i.v. umsteigen (Ceftriaxon).

3. Schwangerschaft = kein Ciprofloxacin, kein Cotrimoxazol! In der Schwangerschaft immer Beta-Laktam-Antibiotika bevorzugen — Fluorchinolone sind kontraindiziert (Knorpelschäden beim Fetus).

4. Vesikoureteraler Reflux ist die häufigste prädisponierende Anomalie für rezidivierende Pyelonephritiden — bei Kindern und jungen Erwachsenen immer ausschließen.


Prüfungstipps

  • Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
  • Urinkultur vor AB — Standardforderung im Examen
  • 1. Wahl mild: Ciprofloxacin oral | schwer: Ceftriaxon i.v.
  • Fluorchinolone in der Schwangerschaft kontraindiziert — klassische Fallstrickfrage
  • Komplizierte HWI = strukturelle/funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts

Schlüsselbegriffe

Begriff Definition
Pyelonephritis Bakterielle Entzündung des Nierenbeckens, meist aufsteigend
Urosepsis Lebensbedrohliche Sepsis ausgehend von einer Harnwegsinfektion
Vesikoureteraler Reflux Rückfluss von Blasenurin in den Harnleiter → Prädisposition für PN
Komplizierte HWI Harnwegsinfektion + strukturelle/funktionelle Anomalie
Pyelonephritis gravidarum Pyelonephritis in der Schwangerschaft — Fluorchinolone kontraindiziert
Urinkultur + Resistogramm Goldstandard für Keimnachweis und Antibiotikaauswahl — vor AB-Gabe!

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Medizinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken für angehende und internationale Ärzte (FSP- und KP-Vorbereitung). Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden konsultieren Sie bitte einen zugelassenen Arzt.

Definition 🔗

Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen, meist als aufsteigende Infektion von einer Urozystitis (Harnblasenentzündung) ausgehend.


Ätiologie 🔗

  • Meist vorausgehende Urozystitis → aszendierende Infektion
Erreger Häufigkeit
Escherichia coli ~70 %
Proteus mirabilis Häufig
Klebsiellen Häufig
Weitere Enterobacteriaceae Seltener

Alle Erreger sind gram-negative Stäbchen (Enterobacteriaceae)!


Symptome & Klinik 🔗

  • Fieber (häufig > 38,5 °C) + Schüttelfrost
  • Flankenschmerzen — meist einseitig
  • Dysurie (erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen)
  • Klopfschmerzhafte Nierenlager

Bei schwerem Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, Verschlechterung des Allgemeinzustandes → intravenöse Therapie erforderlich!


Diagnostik 🔗

Klinische Untersuchung

  • Nierenklopfschmerz — charakteristisches Zeichen

Urindiagnostik (Goldstandard)

Methode Befund
Urin-Stix Leukozyturie, Mikrohämaturie, Nitrit positiv
Urinkultur + Resistogramm Keimnachweis und Resistenzbestimmung — vor AB-Gabe!

Blutuntersuchung

  • Entzündungsparameter: CRP↑, Leukozyten↑
  • Retentionsparameter: Kreatinin (Nierenfunktion?)
  • Blutkultur: Bei Fieber und V.a. Urosepsis

Bildgebung

  • Sonographie der Nieren und Harnblase
  • Vergrößerte, parenchymatös aufgelockerte Niere
  • Ggf. unscharfe Mark-Rinden-Trennung
  • Ausschluss Harnstau, Abszess, Urolithiasis

Ergänzende Diagnostik bei komplizierter/rezidivierender Pyelonephritis

Methode Fragestellung
CT-Abdomen mit KM Abflussverhältnisse, Abszess
Miktionsurethrogramm Vesikoureteraler Reflux?
Urodynamik Neurogene Harnblasenentleerungsstörung?
Nierenfunktionsszintigraphie Nierenrestleistung im Seitenvergleich

Definition: Komplizierte Harnwegsinfektion

Infektion + strukturelle oder funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts:

  • Vesikoureteraler Reflux
  • Neurogene Harnblasenentleerungsstörung
  • Jegliche Obstruktion (Urolithiasis, Prostatitis)

Differentialdiagnosen 🔗

DD Unterscheidung
Akute Cholezystitis Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono
Sigmadivertikulitis Linksseitig, CT-typisch
Adnexitis Gynäkologische Untersuchung, kein Nierenklopfschmerz
Akute Appendizitis Kein Fieber + Flankenschmerz, McBurney-Zeichen
Pankreatitis Gürtelförmige Schmerzen, Lipase↑↑
Basale Pneumonie / Pleuritis Atemabhängige Schmerzen, Auskultation, Röntgen
Pathologien des Bewegungsapparates Kein Fieber, kein Urinstatus-Befund

Therapie 🔗

Allgemeine Maßnahmen

  • Antipyretika, Analgetika
  • Flüssigkeitssubstitution
  • Bei Harnverhalt/Restharn/Pyurie: transurethraler Dauerkatheter zur Harnableitung

Unkomplizierte Pyelonephritis — milder Verlauf (ambulant)

Rang Antibiotikum
1. Wahl Ciprofloxacin 500 mg p.o. 2×/Tag für 7–10 Tage
Alternativ Cefpodoxim (Cephalosporin)
Bei Sensibilität Amoxicillin/Clavulansäure oder Cotrimoxazol

Unkomplizierte Pyelonephritis — schwerer Verlauf (stationär)

Kriterien schwerer Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, AZ-Verschlechterung

  • Intravenöse Therapie — bei Besserung Umstieg auf oral
  • Dauer i.d.R. 7–14 Tage
  • Nach Keimnachweis: Therapieanpassung nach Antibiogramm
Rang Antibiotikum
1. Wahl Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag (Cephalosporin 3. Generation)
1. Wahl Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
1. Wahl Ampicillin/Sulbactam 2 g/1 g i.v. 3×/Tag oder Pip/Taz 4,5 g i.v. 3×/Tag

Komplizierte Harnwegsinfektion (stationär)

  • Intravenöse Therapie, bei Besserung Umstieg oral
  • Dauer 7–14 Tage (bei Prostatitis: 14 Tage)
  • Empirische Initialtherapie:
  • Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
  • oder Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag
  • oder Ampicillin/Sulbactam

Besondere Patientengruppen

Pyelonephritis in der Schwangerschaft (Pyelonephritis gravidarum):

  • Milder Verlauf: Amoxicillin/Clavulansäure oder Cefpodoxim oral
  • Schwerer Verlauf: Beta-Laktam-Antibiotika i.v.

Fluorchinolone und Cotrimoxazol sind in der Schwangerschaft kontraindiziert!


Komplikationen 🔗

Komplikation Details
Urosepsis Lebensbedrohliche Organdysfunktion durch HWI — sofort behandeln
Chronische Pyelonephritis Rezidivierende Infekte → irreversible Nierenschäden
Schrumpfniere Narbige Schrumpfung bei Chronifizierung
Terminale Niereninsuffizienz Bei beidseitigem Befall oder Einzelniere

✨ Clinical Pearls

**1. Urinkultur VOR Antibiotikagabe!** Der häufigste Fehler ist der Beginn der Therapie ohne vorherige Kultur — dann ist eine Erregeridentifikation und Resistenzbestimmung nicht mehr möglich.

**2. Ciprofloxacin oral = 1. Wahl bei mildem Verlauf** — wirkt gut gegen E. coli und andere Enterobacteriaceae. Bei schwerem Verlauf sofort auf i.v. umsteigen (Ceftriaxon).

**3. Schwangerschaft = kein Ciprofloxacin, kein Cotrimoxazol!** In der Schwangerschaft immer Beta-Laktam-Antibiotika bevorzugen — Fluorchinolone sind kontraindiziert (Knorpelschäden beim Fetus).

**4. Vesikoureteraler Reflux** ist die häufigste prädisponierende Anomalie für rezidivierende Pyelonephritiden — bei Kindern und jungen Erwachsenen immer ausschließen.

Prüfungstipps

  • - Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
  • - Urinkultur vor AB — Standardforderung im Examen
  • - 1. Wahl mild: Ciprofloxacin oral | schwer: Ceftriaxon i.v.
  • - Fluorchinolone in der Schwangerschaft kontraindiziert — klassische Fallstrickfrage
  • - Komplizierte HWI = strukturelle/funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts

Schlüsselbegriffe

BegriffPyelonephritisUrosepsisVesikoureteraler RefluxKomplizierte HWIPyelonephritis gravidarumUrinkultur + Resistogramm

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