Pyelonephritis
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- 1. Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen — meist aufsteigend von der Blase
- 2. Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
- 3. Leitsymptome: Fieber + Flankenschmerzen + Dysurie — Nierenklopfschmerz
- 4. Goldstandard: Urinkultur mit Resistogramm — vor Antibiotikabeginn abnehmen
- 5. Therapie: Unkompliziert mild → Ciprofloxacin oral | Schwer/kompliziert → Ceftriaxon i.v.
Fallvignette
Eine 28-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor mit seit 2 Tagen zunehmenden Flankenschmerzen rechts, Fieber und Schüttelfrost.
Sie berichtet über brennende Schmerzen beim Wasserlassen seit etwa 5 Tagen, die sie zunächst ignoriert hat. Temperatur 39,4 °C, Herzfrequenz 108/min, Blutdruck 105/70 mmHg. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager deutlich positiv. Urinstreifen: Leukozyten ++++, Nitrit positiv, Erythrozyten ++. Labor: Leukozyten 17.200/µl, CRP 184 mg/l, Kreatinin 0,9 mg/dl, Procalcitonin 1,8 ng/ml. Sonographie: Rechte Niere leicht vergrößert, echoarm, kein Harnstau, kein Konkrement.
Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?
Pyelonephritis
Auf einen Blick
- Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen — meist aufsteigend von der Blase
- Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
- Leitsymptome: Fieber + Flankenschmerzen + Dysurie — Nierenklopfschmerz
- Goldstandard: Urinkultur mit Resistogramm — vor Antibiotikabeginn abnehmen
- Therapie: Unkompliziert mild → Ciprofloxacin oral | Schwer/kompliziert → Ceftriaxon i.v.
Fallvignette
Eine 28-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor mit seit 2 Tagen zunehmenden Flankenschmerzen rechts, Fieber und Schüttelfrost.
Sie berichtet über brennende Schmerzen beim Wasserlassen seit etwa 5 Tagen, die sie zunächst ignoriert hat. Temperatur 39,4 °C, Herzfrequenz 108/min, Blutdruck 105/70 mmHg. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager deutlich positiv. Urinstreifen: Leukozyten ++++, Nitrit positiv, Erythrozyten ++. Labor: Leukozyten 17.200/µl, CRP 184 mg/l, Kreatinin 0,9 mg/dl, Procalcitonin 1,8 ng/ml. Sonographie: Rechte Niere leicht vergrößert, echoarm, kein Harnstau, kein Konkrement.
Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?
Definition
Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen, meist als aufsteigende Infektion von einer Urozystitis (Harnblasenentzündung) ausgehend.
Ätiologie & Erreger
- Meist vorausgehende Urozystitis → aszendierende Infektion
| Erreger | Häufigkeit |
|---|---|
| Escherichia coli | ~70 % |
| Proteus mirabilis | Häufig |
| Klebsiellen | Häufig |
| Weitere Enterobacteriaceae | Seltener |
Alle Erreger sind gram-negative Stäbchen (Enterobacteriaceae)!
Symptome & Klinik
- Fieber (häufig > 38,5 °C) + Schüttelfrost
- Flankenschmerzen — meist einseitig
- Dysurie (erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen)
- Klopfschmerzhafte Nierenlager
Bei schwerem Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, Verschlechterung des Allgemeinzustandes → intravenöse Therapie erforderlich!
Diagnostik
Klinische Untersuchung
- Nierenklopfschmerz — charakteristisches Zeichen
Urindiagnostik (Goldstandard)
| Methode | Befund |
|---|---|
| Urin-Stix | Leukozyturie, Mikrohämaturie, Nitrit positiv |
| Urinkultur + Resistogramm | Keimnachweis und Resistenzbestimmung — vor AB-Gabe! |
Blutuntersuchung
- Entzündungsparameter: CRP↑, Leukozyten↑
- Retentionsparameter: Kreatinin (Nierenfunktion?)
- Blutkultur: Bei Fieber und V.a. UroSepsis
Bildgebung
- Sonographie der Nieren und Harnblase
- Vergrößerte, parenchymatös aufgelockerte Niere
- Ggf. unscharfe Mark-Rinden-Trennung
- Ausschluss Harnstau, Abszess, Urolithiasis
Ergänzende Diagnostik bei komplizierter/rezidivierender Pyelonephritis
| Methode | Fragestellung |
|---|---|
| CT-Abdomen mit KM | Abflussverhältnisse, Abszess |
| Miktionsurethrogramm | Vesikoureteraler Reflux? |
| Urodynamik | Neurogene Harnblasenentleerungsstörung? |
| Nierenfunktionsszintigraphie | Nierenrestleistung im Seitenvergleich |
Definition: Komplizierte Harnwegsinfektion
Infektion + strukturelle oder funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts:
- Vesikoureteraler Reflux
- Neurogene Harnblasenentleerungsstörung
- Jegliche Obstruktion (Urolithiasis, Prostatitis)
Differentialdiagnosen
| DD | Unterscheidung |
|---|---|
| Akute Cholezystitis | Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono |
| Sigmadivertikulitis | Linksseitig, CT-typisch |
| Adnexitis | Gynäkologische Untersuchung, kein Nierenklopfschmerz |
| Akute Appendizitis | Kein Fieber + Flankenschmerz, McBurney-Zeichen |
| Pankreatitis | Gürtelförmige Schmerzen, Lipase↑↑ |
| Basale Pneumonie / Pleuritis | Atemabhängige Schmerzen, Auskultation, Röntgen |
| Pathologien des Bewegungsapparates | Kein Fieber, kein Urinstatus-Befund |
Therapie
Allgemeine Maßnahmen
- Antipyretika, Analgetika
- Flüssigkeitssubstitution
- Bei Harnverhalt/Restharn/Pyurie: transurethraler Dauerkatheter zur Harnableitung
Unkomplizierte Pyelonephritis — milder Verlauf (ambulant)
| Rang | Antibiotikum |
|---|---|
| 1. Wahl | Ciprofloxacin 500 mg p.o. 2×/Tag für 7–10 Tage |
| Alternativ | Cefpodoxim (Cephalosporin) |
| Bei Sensibilität | Amoxicillin/Clavulansäure oder Cotrimoxazol |
Unkomplizierte Pyelonephritis — schwerer Verlauf (stationär)
Kriterien schwerer Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, AZ-Verschlechterung
- Intravenöse Therapie — bei Besserung Umstieg auf oral
- Dauer i.d.R. 7–14 Tage
- Nach Keimnachweis: Therapieanpassung nach Antibiogramm
| Rang | Antibiotikum |
|---|---|
| 1. Wahl | Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag (Cephalosporin 3. Generation) |
| 1. Wahl | Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag |
| 1. Wahl | Ampicillin/Sulbactam 2 g/1 g i.v. 3×/Tag oder Pip/Taz 4,5 g i.v. 3×/Tag |
Komplizierte Harnwegsinfektion (stationär)
- Intravenöse Therapie, bei Besserung Umstieg oral
- Dauer 7–14 Tage (bei Prostatitis: 14 Tage)
- Empirische Initialtherapie:
- Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
- oder Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag
- oder Ampicillin/Sulbactam
Besondere Patientengruppen
Pyelonephritis in der Schwangerschaft (Pyelonephritis gravidarum):
- Milder Verlauf: Amoxicillin/Clavulansäure oder Cefpodoxim oral
- Schwerer Verlauf: Beta-Laktam-Antibiotika i.v.
Fluorchinolone und Cotrimoxazol sind in der Schwangerschaft kontraindiziert!
Komplikationen
| Komplikation | Details |
|---|---|
| Urosepsis | Lebensbedrohliche Organdysfunktion durch HWI — sofort behandeln |
| Chronische Pyelonephritis | Rezidivierende Infekte → irreversible Nierenschäden |
| Schrumpfniere | Narbige Schrumpfung bei Chronifizierung |
| Terminale Niereninsuffizienz | Bei beidseitigem Befall oder Einzelniere |
Klinische Perlen
1. Urinkultur VOR Antibiotikagabe! Der häufigste Fehler ist der Beginn der Therapie ohne vorherige Kultur — dann ist eine Erregeridentifikation und Resistenzbestimmung nicht mehr möglich.
2. Ciprofloxacin oral = 1. Wahl bei mildem Verlauf — wirkt gut gegen E. coli und andere Enterobacteriaceae. Bei schwerem Verlauf sofort auf i.v. umsteigen (Ceftriaxon).
3. Schwangerschaft = kein Ciprofloxacin, kein Cotrimoxazol! In der Schwangerschaft immer Beta-Laktam-Antibiotika bevorzugen — Fluorchinolone sind kontraindiziert (Knorpelschäden beim Fetus).
4. Vesikoureteraler Reflux ist die häufigste prädisponierende Anomalie für rezidivierende Pyelonephritiden — bei Kindern und jungen Erwachsenen immer ausschließen.
Prüfungstipps
- Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
- Urinkultur vor AB — Standardforderung im Examen
- 1. Wahl mild: Ciprofloxacin oral | schwer: Ceftriaxon i.v.
- Fluorchinolone in der Schwangerschaft kontraindiziert — klassische Fallstrickfrage
- Komplizierte HWI = strukturelle/funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts
Schlüsselbegriffe
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Pyelonephritis | Bakterielle Entzündung des Nierenbeckens, meist aufsteigend |
| Urosepsis | Lebensbedrohliche Sepsis ausgehend von einer Harnwegsinfektion |
| Vesikoureteraler Reflux | Rückfluss von Blasenurin in den Harnleiter → Prädisposition für PN |
| Komplizierte HWI | Harnwegsinfektion + strukturelle/funktionelle Anomalie |
| Pyelonephritis gravidarum | Pyelonephritis in der Schwangerschaft — Fluorchinolone kontraindiziert |
| Urinkultur + Resistogramm | Goldstandard für Keimnachweis und Antibiotikaauswahl — vor AB-Gabe! |
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Medizinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken für angehende und internationale Ärzte (FSP- und KP-Vorbereitung). Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden konsultieren Sie bitte einen zugelassenen Arzt.
Definition 🔗
Bakterielle Entzündung der Nierenbeckenstrukturen, meist als aufsteigende Infektion von einer Urozystitis (Harnblasenentzündung) ausgehend.
Ätiologie 🔗
- Meist vorausgehende Urozystitis → aszendierende Infektion
| Erreger | Häufigkeit |
|---|---|
| Escherichia coli | ~70 % |
| Proteus mirabilis | Häufig |
| Klebsiellen | Häufig |
| Weitere Enterobacteriaceae | Seltener |
Alle Erreger sind gram-negative Stäbchen (Enterobacteriaceae)!
Symptome & Klinik 🔗
- Fieber (häufig > 38,5 °C) + Schüttelfrost
- Flankenschmerzen — meist einseitig
- Dysurie (erschwertes, schmerzhaftes Wasserlassen)
- Klopfschmerzhafte Nierenlager
Bei schwerem Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, Verschlechterung des Allgemeinzustandes → intravenöse Therapie erforderlich!
Diagnostik 🔗
Klinische Untersuchung
- Nierenklopfschmerz — charakteristisches Zeichen
Urindiagnostik (Goldstandard)
| Methode | Befund |
|---|---|
| Urin-Stix | Leukozyturie, Mikrohämaturie, Nitrit positiv |
| Urinkultur + Resistogramm | Keimnachweis und Resistenzbestimmung — vor AB-Gabe! |
Blutuntersuchung
- Entzündungsparameter: CRP↑, Leukozyten↑
- Retentionsparameter: Kreatinin (Nierenfunktion?)
- Blutkultur: Bei Fieber und V.a. Urosepsis
Bildgebung
- Sonographie der Nieren und Harnblase
- Vergrößerte, parenchymatös aufgelockerte Niere
- Ggf. unscharfe Mark-Rinden-Trennung
- Ausschluss Harnstau, Abszess, Urolithiasis
Ergänzende Diagnostik bei komplizierter/rezidivierender Pyelonephritis
| Methode | Fragestellung |
|---|---|
| CT-Abdomen mit KM | Abflussverhältnisse, Abszess |
| Miktionsurethrogramm | Vesikoureteraler Reflux? |
| Urodynamik | Neurogene Harnblasenentleerungsstörung? |
| Nierenfunktionsszintigraphie | Nierenrestleistung im Seitenvergleich |
Definition: Komplizierte Harnwegsinfektion
Infektion + strukturelle oder funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts:
- Vesikoureteraler Reflux
- Neurogene Harnblasenentleerungsstörung
- Jegliche Obstruktion (Urolithiasis, Prostatitis)
Differentialdiagnosen 🔗
| DD | Unterscheidung |
|---|---|
| Akute Cholezystitis | Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono |
| Sigmadivertikulitis | Linksseitig, CT-typisch |
| Adnexitis | Gynäkologische Untersuchung, kein Nierenklopfschmerz |
| Akute Appendizitis | Kein Fieber + Flankenschmerz, McBurney-Zeichen |
| Pankreatitis | Gürtelförmige Schmerzen, Lipase↑↑ |
| Basale Pneumonie / Pleuritis | Atemabhängige Schmerzen, Auskultation, Röntgen |
| Pathologien des Bewegungsapparates | Kein Fieber, kein Urinstatus-Befund |
Therapie 🔗
Allgemeine Maßnahmen
- Antipyretika, Analgetika
- Flüssigkeitssubstitution
- Bei Harnverhalt/Restharn/Pyurie: transurethraler Dauerkatheter zur Harnableitung
Unkomplizierte Pyelonephritis — milder Verlauf (ambulant)
| Rang | Antibiotikum |
|---|---|
| 1. Wahl | Ciprofloxacin 500 mg p.o. 2×/Tag für 7–10 Tage |
| Alternativ | Cefpodoxim (Cephalosporin) |
| Bei Sensibilität | Amoxicillin/Clavulansäure oder Cotrimoxazol |
Unkomplizierte Pyelonephritis — schwerer Verlauf (stationär)
Kriterien schwerer Verlauf: hohes Fieber, Übelkeit/Erbrechen, AZ-Verschlechterung
- Intravenöse Therapie — bei Besserung Umstieg auf oral
- Dauer i.d.R. 7–14 Tage
- Nach Keimnachweis: Therapieanpassung nach Antibiogramm
| Rang | Antibiotikum |
|---|---|
| 1. Wahl | Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag (Cephalosporin 3. Generation) |
| 1. Wahl | Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag |
| 1. Wahl | Ampicillin/Sulbactam 2 g/1 g i.v. 3×/Tag oder Pip/Taz 4,5 g i.v. 3×/Tag |
Komplizierte Harnwegsinfektion (stationär)
- Intravenöse Therapie, bei Besserung Umstieg oral
- Dauer 7–14 Tage (bei Prostatitis: 14 Tage)
- Empirische Initialtherapie:
- Ciprofloxacin 400 mg i.v. 2×/Tag
- oder Ceftriaxon 2 g i.v. 1×/Tag
- oder Ampicillin/Sulbactam
Besondere Patientengruppen
Pyelonephritis in der Schwangerschaft (Pyelonephritis gravidarum):
- Milder Verlauf: Amoxicillin/Clavulansäure oder Cefpodoxim oral
- Schwerer Verlauf: Beta-Laktam-Antibiotika i.v.
Fluorchinolone und Cotrimoxazol sind in der Schwangerschaft kontraindiziert!
Komplikationen 🔗
| Komplikation | Details |
|---|---|
| Urosepsis | Lebensbedrohliche Organdysfunktion durch HWI — sofort behandeln |
| Chronische Pyelonephritis | Rezidivierende Infekte → irreversible Nierenschäden |
| Schrumpfniere | Narbige Schrumpfung bei Chronifizierung |
| Terminale Niereninsuffizienz | Bei beidseitigem Befall oder Einzelniere |
✨ Clinical Pearls
**1. Urinkultur VOR Antibiotikagabe!** Der häufigste Fehler ist der Beginn der Therapie ohne vorherige Kultur — dann ist eine Erregeridentifikation und Resistenzbestimmung nicht mehr möglich.
**2. Ciprofloxacin oral = 1. Wahl bei mildem Verlauf** — wirkt gut gegen E. coli und andere Enterobacteriaceae. Bei schwerem Verlauf sofort auf i.v. umsteigen (Ceftriaxon).
**3. Schwangerschaft = kein Ciprofloxacin, kein Cotrimoxazol!** In der Schwangerschaft immer Beta-Laktam-Antibiotika bevorzugen — Fluorchinolone sind kontraindiziert (Knorpelschäden beim Fetus).
**4. Vesikoureteraler Reflux** ist die häufigste prädisponierende Anomalie für rezidivierende Pyelonephritiden — bei Kindern und jungen Erwachsenen immer ausschließen.
Prüfungstipps
- - Häufigster Erreger: E. coli (~70 %) — gram-negatives Stäbchen
- - Urinkultur vor AB — Standardforderung im Examen
- - 1. Wahl mild: Ciprofloxacin oral | schwer: Ceftriaxon i.v.
- - Fluorchinolone in der Schwangerschaft kontraindiziert — klassische Fallstrickfrage
- - Komplizierte HWI = strukturelle/funktionelle Anomalie des Urogenitaltrakts
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