Urolithiasis
Inhaltsverzeichnis
Auf einen Blick
- 1. Harnsteine können im gesamten Urogenitaltrakt auftreten — Häufigkeitsgipfel 30.–60. Lebensjahr, ♂ > ♀
- 2. Häufigster Stein: Calciumoxalatsteine (75 %) — röntgenpositiv
- 3. Leitsymptom: kolikartige Flankenschmerzen + Mikrohämaturie — keine Schonhaltung möglich
- 4. Diagnostik: Sonographie (1. Wahl) → Nativ-CT bei Verdacht auf Harnleitersteine
- 5. Therapie: ≤5 mm → konservativ abwarten | > 5 mm → ESWL oder Ureterorenoskopie
Fallvignette
Ein 41-jähriger Mann stellt sich mit plötzlich einsetzenden, kolikartigen Schmerzen in der rechten Flanke vor, die in den rechten Unterbauch und die Leiste ausstrahlen.
Die Schmerzen begannen vor 2 Stunden abrupt, sind wellenförmig und werden von Übelkeit und einmaligem Erbrechen begleitet. Der Patient ist schweißgebadet, findet keine Schmerzlinderung in Ruhe. Temperatur 37,2 °C, Blutdruck 148/92 mmHg, Herzfrequenz 96/min. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager positiv. Abdomen weich, kein Peritonismus. Urinstreifen: Erythrozyten ++, Leukozyten negativ, Nitrit negativ. Kreatinin 1,0 mg/dl. Sonographie: Dilatation des rechten Nierenbeckens (Grad II), kein Stein darstellbar. CT-Abdomen nativ: Konkrement 6 mm im Ureter rechts, juxtavesikal.
Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?
Urolithiasis
Auf einen Blick
- Harnsteine können im gesamten Urogenitaltrakt auftreten — Häufigkeitsgipfel 30.–60. Lebensjahr, ♂ > ♀
- Häufigster Stein: Calciumoxalatsteine (75 %) — röntgenpositiv
- Leitsymptom: kolikartige Flankenschmerzen + Mikrohämaturie — keine Schonhaltung möglich
- Diagnostik: Sonographie (1. Wahl) → Nativ-CT bei Verdacht auf Harnleitersteine
- Therapie: ≤5 mm → konservativ abwarten | > 5 mm → ESWL oder Ureterorenoskopie
Fallvignette
Ein 41-jähriger Mann stellt sich mit plötzlich einsetzenden, kolikartigen Schmerzen in der rechten Flanke vor, die in den rechten Unterbauch und die Leiste ausstrahlen.
Die Schmerzen begannen vor 2 Stunden abrupt, sind wellenförmig und werden von Übelkeit und einmaligem Erbrechen begleitet. Der Patient ist schweißgebadet, findet keine Schmerzlinderung in Ruhe. Temperatur 37,2 °C, Blutdruck 148/92 mmHg, Herzfrequenz 96/min. Klopfschmerz über dem rechten Nierenlager positiv. Abdomen weich, kein Peritonismus. Urinstreifen: Erythrozyten ++, Leukozyten negativ, Nitrit negativ. Kreatinin 1,0 mg/dl. Sonographie: Dilatation des rechten Nierenbeckens (Grad II), kein Stein darstellbar. CT-Abdomen nativ: Konkrement 6 mm im Ureter rechts, juxtavesikal.
Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?
Definition
Urolithiasis = Harnsteinleiden im gesamten Urogenitaltrakt
| Lokalisation | Bezeichnung |
|---|---|
| Niere | Nephrolithiasis |
| Harnleiter | Ureterolithiasis |
| Harnblase | Zystolithiasis |
| Harnröhre | Urethralithiasis |
Klassifikation der Steinarten
| Steinart | Häufigkeit | Röntgen | Ursache | Prophylaxe |
|---|---|---|---|---|
| Calciumoxalatsteine | 75 % | Positiv (✓✓) | Hyperkalzämie, oxalatreiche Ernährung (Kaffee, Nüsse, Kakao), Morbus Crohn | Hyperkalzämie behandeln, Ernährung anpassen, Harn alkalisieren |
| Struvitsteine | 10 % | Schwach positiv (✓) | Harnwegsinfekte (Urease-bildende Keime) | HWI therapieren, Harn ansäuern (Methionin) |
| Harnsäuresteine (Urat) | 5–10 % | Negativ (−) | Hyperurikämie | Harn alkalisieren (Natriumbikarbonat), Allopurinol |
| Weitere (selten) | < 5 % | Variabel | Medikamente (Furosemid, Sulfonamide, Aminopenicilline), Zystin, Xanthin | Ursache beseitigen |
Merkhilfe: Harnsäuresteine sind röntgennegativ — im Nativ-CT aber sichtbar! CT ist sensitiver als Röntgen für alle Steintypen.
Ätiologie & Risikofaktoren
- Geringe Flüssigkeitszufuhr (< 2 L/Tag)
- Hyperkalzämie (Hyperparathyreoidismus, Sarkoidose)
- Oxalatreiche Ernährung (Spinat, Kakao, Kaffee, Nüsse)
- Gallensäureverlust (z.B. Morbus Crohn, Kurzdarm) → Hyperoxalurie
- Hyperurikämie, Gicht
- Rezidivierende Harnwegsinfekte
Symptome & Klinik
- Kolikartige Flankenschmerzen mit möglicher Ausstrahlung in Unterbauch, Leiste und Genitalien
- Motorische Unruhe — Patient kann keine Schonhaltung einnehmen (DD zu Peritonitis!)
- Mikrohämaturie (fast immer) — ggf. Makrohämaturie
- Übelkeit, Erbrechen
- Ggf. paralytischer Subileus (reflektorisch)
Eine Urolithiasis kann sich je nach Steinlokalisation wie eine Hodentorsion, Appendizitis oder Adnexitis präsentieren — immer an Steinkolik denken!
Diagnostik
Anamnese & körperliche Untersuchung
- Ernährungsgewohnheiten, familiäre Disposition
- Ggf. klopfschmerzhafte Nierenlager
Urinstatus (sofort!)
- Mikrohämaturie (typisch)
- Leukozyturie + positives Nitrit → Hinweis auf Harnwegsinfekt
- Bei Steinverdacht immer Urin sieben!
Bildgebung
| Methode | Indikation | Befund |
|---|---|---|
| Sonographie (1. Wahl) | Immer zuerst | Echoreich mit Schallschatten; Nierenstauung |
| Nativ-CT | V.a. Harnleitersteine, unklarer Sonobefund | Alle Steintypen sichtbar, auch röntgennegative |
| Röntgen-Abdomen | Ergänzend | Nur röntgenpositive Steine (Calciumoxalat > Struvit) |
| CT/i.v.-Urogramm mit KM | Vor interventioneller Therapie | Harnstau, Kontrastmittelaussparungen durch Steine |
Ergänzende Labordiagnostik (nach Steinnachweis)
- Serum: Kreatinin, Calcium, Phosphat, Harnsäure, AP, Parathormon
- Urin: pH, Bakterien, Leukozyten, Kristalle
- Steinanalyse — zur Bestimmung der Steinart und Prophylaxeplanung
Differentialdiagnosen
| DD | Unterscheidung |
|---|---|
| Appendizitis | Kein Steinnachweis, Fieber, kein Hämaturie-Befund |
| Hodentorsion | Klinisch, Dopplersonographie |
| Adnexitis / EUG | Gynäkologische Untersuchung, Beta-hCG |
| Divertikulitis | Typisch linksseitig, CRP↑, CT |
| Cholezystitis | Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono |
Komplikationen
- Harnwegsinfektion mit Fieber → Pyelonephritis und Urosepsis
- Infizierte Harnstauungsniere — Notfall!
- Chronische Pyelonephritis bei rezidivierenden Steinen
- Postrenales Nierenversagen bei kompletter Obstruktion
Therapie
Schmerztherapie (Nierenkolik)
| Substanz | Anwendung |
|---|---|
| Metamizol i.v. | 1. Wahl bei starken Schmerzen |
| Diclofenac | Bei moderaten Schmerzen |
| Morphin i.v. | Bei therapieresistentem Schmerz |
| Butylscopolamin | Spasmolytikum (ergänzend) |
Konservative Therapie
- Indikation: Harnleitersteine ≤ 5 mm ohne Komplikationen
- Maßnahmen:
- Erhöhte Trinkmenge
- Körperliche Bewegung
- Alpha-Blocker (z.B. Tamsulosin) → Spontanabgang fördern
- Analgesie
Interventionelle Therapie
Harnableitung (Notfall bei Obstruktion):
- Harnleiterschienung: Retrograde Ureterorenoskopie + Einlage Doppel-J-Katheter
- Perkutane Nephrostomie: Sonographisch gesteuerte Ableitung
Steinentfernung:
| Verfahren | Indikation / Anwendung |
|---|---|
| ESWL (Stoßwellenlithotripsie) | Nieren- und Harnleitersteine |
| Ureterorenoskopie (URS) | Harnleiter- und Nierensteine |
| Perkutane Nephrolithotomie (PCNL) | Große Nierensteine |
| Ureterolithotomie (offen/laparo) | Seltene Ausnahmen |
Prophylaxe
- Mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich
- Kochsalzarme, ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung
- Steinartspezifische Prophylaxe (s. Klassifikation)
Klinische Perlen
1. Motorische Unruhe = Steinkolik! Im Gegensatz zur Peritonitis (Schonhaltung) wälzen sich Patienten mit Nierenkolik unruhig hin und her — wichtiges klinisches Unterscheidungsmerkmal.
2. Sonographie zuerst — immer! Erst bei unklarem Befund oder V.a. Harnleitersteine → Nativ-CT. Das CT zeigt auch röntgennegative Harnsäuresteine.
3. Urin sieben! Bei konservativem Abwartezustand unbedingt Urin sieben — Steinnachweis und Steinart ermöglichen gezielte Prophylaxe und Rezidivvermeidung.
4. Infizierte Harnstauungsniere = urologischer Notfall! Fieber + Flankenschmerz + Steinnachweis → sofortige Harnableitung + Antibiotikum — sonst Urosepsis-Gefahr.
Prüfungstipps
- Calciumoxalatsteine = häufigste (75 %), röntgenpositiv
- Harnsäuresteine = röntgennegativ — im CT aber sichtbar
- Struvitsteine = bei Harnwegsinfekten
- Sonographie = 1. Wahl — nicht CT
- Metamizol i.v. = 1. Wahl bei starker Nierenkolik
- ≤ 5 mm = konservativ | > 5 mm = ESWL oder URS
Schlüsselbegriffe
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Urolithiasis | Harnsteinleiden im gesamten Urogenitaltrakt |
| ESWL | Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie — Steinzertrümmerung von außen |
| Ureterorenoskopie | Endoskopische retrograde Darstellung und Therapie des Harnleiters |
| Doppel-J-Katheter | Innere Harnleiterschiene zur Sicherung des Harnabflusses |
| Harnsäuresteine | Röntgennegativ, durch Hyperurikämie — Therapie: Alkalisierung des Harns |
| Struvitsteine | Durch Harnwegsinfekte (Urease-Keime) — Prophylaxe: HWI-Therapie |
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Medizinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken für angehende und internationale Ärzte (FSP- und KP-Vorbereitung). Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden konsultieren Sie bitte einen zugelassenen Arzt.
Definition 🔗
Urolithiasis = Harnsteinleiden im gesamten Urogenitaltrakt
| Lokalisation | Bezeichnung |
|---|---|
| Niere | Nephrolithiasis |
| Harnleiter | Ureterolithiasis |
| Harnblase | Zystolithiasis |
| Harnröhre | Urethralithiasis |
Ätiologie 🔗
- Geringe Flüssigkeitszufuhr (< 2 L/Tag)
- Hyperkalzämie (Hyperparathyreoidismus, Sarkoidose)
- Oxalatreiche Ernährung (Spinat, Kakao, Kaffee, Nüsse)
- Gallensäureverlust (z.B. Morbus Crohn, Kurzdarm) → Hyperoxalurie
- Hyperurikämie, Gicht
- Rezidivierende Harnwegsinfekte
Symptome & Klinik 🔗
| Steinart | Häufigkeit | Röntgen | Ursache | Prophylaxe |
|---|---|---|---|---|
| Calciumoxalatsteine | 75 % | Positiv (✓✓) | Hyperkalzämie, oxalatreiche Ernährung (Kaffee, Nüsse, Kakao), Morbus Crohn | Hyperkalzämie behandeln, Ernährung anpassen, Harn alkalisieren |
| Struvitsteine | 10 % | Schwach positiv (✓) | Harnwegsinfekte (Urease-bildende Keime) | HWI therapieren, Harn ansäuern (Methionin) |
| Harnsäuresteine (Urat) | 5–10 % | Negativ (−) | Hyperurikämie | Harn alkalisieren (Natriumbikarbonat), Allopurinol |
| Weitere (selten) | < 5 % | Variabel | Medikamente (Furosemid, Sulfonamide, Aminopenicilline), Zystin, Xanthin | Ursache beseitigen |
Merkhilfe: Harnsäuresteine sind röntgennegativ — im Nativ-CT aber sichtbar! CT ist sensitiver als Röntgen für alle Steintypen.
- Kolikartige Flankenschmerzen mit möglicher Ausstrahlung in Unterbauch, Leiste und Genitalien
- Motorische Unruhe — Patient kann keine Schonhaltung einnehmen (DD zu Peritonitis!)
- Mikrohämaturie (fast immer) — ggf. Makrohämaturie
- Übelkeit, Erbrechen
- Ggf. paralytischer Subileus (reflektorisch)
Eine Urolithiasis kann sich je nach Steinlokalisation wie eine Hodentorsion, Appendizitis oder Adnexitis präsentieren — immer an Steinkolik denken!
Diagnostik 🔗
Anamnese & körperliche Untersuchung
- Ernährungsgewohnheiten, familiäre Disposition
- Ggf. klopfschmerzhafte Nierenlager
Urinstatus (sofort!)
- Mikrohämaturie (typisch)
- Leukozyturie + positives Nitrit → Hinweis auf Harnwegsinfekt
- Bei Steinverdacht immer Urin sieben!
Bildgebung
| Methode | Indikation | Befund |
|---|---|---|
| Sonographie (1. Wahl) | Immer zuerst | Echoreich mit Schallschatten; Nierenstauung |
| Nativ-CT | V.a. Harnleitersteine, unklarer Sonobefund | Alle Steintypen sichtbar, auch röntgennegative |
| Röntgen-Abdomen | Ergänzend | Nur röntgenpositive Steine (Calciumoxalat > Struvit) |
| CT/i.v.-Urogramm mit KM | Vor interventioneller Therapie | Harnstau, Kontrastmittelaussparungen durch Steine |
Ergänzende Labordiagnostik (nach Steinnachweis)
- Serum: Kreatinin, Calcium, Phosphat, Harnsäure, AP, Parathormon
- Urin: pH, Bakterien, Leukozyten, Kristalle
- Steinanalyse — zur Bestimmung der Steinart und Prophylaxeplanung
Differentialdiagnosen 🔗
| DD | Unterscheidung |
|---|---|
| Appendizitis | Kein Steinnachweis, Fieber, kein Hämaturie-Befund |
| Hodentorsion | Klinisch, Dopplersonographie |
| Adnexitis / EUG | Gynäkologische Untersuchung, Beta-hCG |
| Divertikulitis | Typisch linksseitig, CRP↑, CT |
| Cholezystitis | Rechtsseitig, Murphy-Zeichen, Gallensteine im Sono |
Therapie 🔗
Schmerztherapie (Nierenkolik)
| Substanz | Anwendung |
|---|---|
| Metamizol i.v. | 1. Wahl bei starken Schmerzen |
| Diclofenac | Bei moderaten Schmerzen |
| Morphin i.v. | Bei therapieresistentem Schmerz |
| Butylscopolamin | Spasmolytikum (ergänzend) |
Konservative Therapie
- Indikation: Harnleitersteine ≤ 5 mm ohne Komplikationen
- Maßnahmen:
- Erhöhte Trinkmenge
- Körperliche Bewegung
- Alpha-Blocker (z.B. Tamsulosin) → Spontanabgang fördern
- Analgesie
Interventionelle Therapie
Harnableitung (Notfall bei Obstruktion):
- Harnleiterschienung: Retrograde Ureterorenoskopie + Einlage Doppel-J-Katheter
- Perkutane Nephrostomie: Sonographisch gesteuerte Ableitung
Steinentfernung:
| Verfahren | Indikation / Anwendung |
|---|---|
| ESWL (Stoßwellenlithotripsie) | Nieren- und Harnleitersteine |
| Ureterorenoskopie (URS) | Harnleiter- und Nierensteine |
| Perkutane Nephrolithotomie (PCNL) | Große Nierensteine |
| Ureterolithotomie (offen/laparo) | Seltene Ausnahmen |
Prophylaxe
- Mindestens 2,5 Liter Flüssigkeit täglich
- Kochsalzarme, ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung
- Steinartspezifische Prophylaxe (s. Klassifikation)
Komplikationen 🔗
- Harnwegsinfektion mit Fieber → Pyelonephritis und Urosepsis
- Infizierte Harnstauungsniere — Notfall!
- Chronische Pyelonephritis bei rezidivierenden Steinen
- Postrenales Nierenversagen bei kompletter Obstruktion
✨ Clinical Pearls
**1. Motorische Unruhe = Steinkolik!** Im Gegensatz zur Peritonitis (Schonhaltung) wälzen sich Patienten mit Nierenkolik unruhig hin und her — wichtiges klinisches Unterscheidungsmerkmal.
**2. Sonographie zuerst** — immer! Erst bei unklarem Befund oder V.a. Harnleitersteine → Nativ-CT. Das CT zeigt auch röntgennegative Harnsäuresteine.
**3. Urin sieben!** Bei konservativem Abwartezustand unbedingt Urin sieben — Steinnachweis und Steinart ermöglichen gezielte Prophylaxe und Rezidivvermeidung.
**4. Infizierte Harnstauungsniere = urologischer Notfall!** Fieber + Flankenschmerz + Steinnachweis → sofortige Harnableitung + Antibiotikum — sonst Urosepsis-Gefahr.
Prüfungstipps
- - Calciumoxalatsteine = häufigste (75 %), röntgenpositiv
- - Harnsäuresteine = röntgennegativ — im CT aber sichtbar
- - Struvitsteine = bei Harnwegsinfekten
- - Sonographie = 1. Wahl — nicht CT
- - Metamizol i.v. = 1. Wahl bei starker Nierenkolik
- - ≤ 5 mm = konservativ | > 5 mm = ESWL oder URS
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