★★ Wichtig Unfallchirurgie 20 Min.

Osteoporose

Lernmodus:

Auf einen Blick

  • 1. Verlust von Knochensubstanz → erhöhte Frakturgefahr — Frauen häufiger betroffen (postmenopausal)
  • 2. T-Score Einteilung: Osteopenie = −1 bis >−2,5 | Osteoporose = ≤−2,5 | Manifest = ≤−2,5 + Fraktur
  • 3. Goldstandard Diagnostik: DXA-Osteodensitometrie (Dual X-ray-Absorptiometry)
  • 4. Leitsymptom: diffuse Rückenschmerzen → später Kyphosierung der BWS (Gibbus)
  • 5. Therapie der Wahl: Bisphosphonate (Alendronat) — Klasse A, morgens nüchtern, aufrechte Haltung

Fallvignette

Eine 72-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor, nachdem sie zu Hause gestolpert ist und seitdem starke Rückenschmerzen hat.

Die Patientin ist in der Menopause seit 22 Jahren, nimmt keine Hormonersatztherapie. Sie berichtet, in den letzten 2 Jahren bereits zweimal gestürzt zu sein, zuletzt mit einer Handgelenksfraktur. Körpergröße aktuell 158 cm (früher 164 cm angegeben). Wirbelsäulenröntgen: Deckplatteneinbruch BWK 8 mit keilförmiger Deformität, Osteopenie diffus. Labor: Calcium 2,32 mmol/l, Phosphat 1,0 mmol/l, AP 92 U/l, 25-OH-Vitamin D 14 nmol/l, PTH 68 pg/ml. DXA-Messung LWS: T-Score −3,1.

Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?


Osteoporose

Auf einen Blick

  1. Verlust von Knochensubstanz → erhöhte Frakturgefahr — Frauen häufiger betroffen (postmenopausal)
  2. T-Score Einteilung: Osteopenie = −1 bis >−2,5 | Osteoporose = ≤−2,5 | Manifest = ≤−2,5 + Fraktur
  3. Goldstandard Diagnostik: DXA-Osteodensitometrie (Dual X-ray-Absorptiometry)
  4. Leitsymptom: diffuse Rückenschmerzen → später Kyphosierung der BWS (Gibbus)
  5. Therapie der Wahl: Bisphosphonate (Alendronat) — Klasse A, morgens nüchtern, aufrechte Haltung

Fallvignette

Eine 72-jährige Patientin stellt sich in der Notaufnahme vor, nachdem sie zu Hause gestolpert ist und seitdem starke Rückenschmerzen hat.

Die Patientin ist in der Menopause seit 22 Jahren, nimmt keine Hormonersatztherapie. Sie berichtet, in den letzten 2 Jahren bereits zweimal gestürzt zu sein, zuletzt mit einer Handgelenksfraktur. Körpergröße aktuell 158 cm (früher 164 cm angegeben). Wirbelsäulenröntgen: Deckplatteneinbruch BWK 8 mit keilförmiger Deformität, Osteopenie diffus. Labor: Calcium 2,32 mmol/l, Phosphat 1,0 mmol/l, AP 92 U/l, 25-OH-Vitamin D 14 nmol/l, PTH 68 pg/ml. DXA-Messung LWS: T-Score −3,1.

Welche Diagnose vermuten Sie? Welche Diagnostik leiten Sie ein?


Definition

Osteoporose = unzureichende Knochenfestigkeit durch Verlust von organischem (Kollagen, Proteoglykane) und anorganischem Anteil (Mineralien, vor allem Calcium) des Knochens.

Osteopenie = Vorstufe der Osteoporose

T-Score (DXA-Osteodensitometrie)

Befund T-Score
Normal > −1,0
Osteopenie −1,0 bis > −2,5
Osteoporose ≤ −2,5
Manifeste Osteoporose ≤ −2,5 + pathologische Fraktur

Abgrenzung: Osteomalazie = verminderte Mineralisation bei normaler organischer Matrix — kein reiner Knochenmasseverlust!


Ätiologie

Primäre Osteoporose (~90 %)

Typ Beschreibung
Typ I Postmenopausale Osteoporose — Östrogenabfall → Knochenabbau
Typ II Senile Osteoporose — hohes Lebensalter
Idiopathisch Jüngere Patienten ohne erkennbare Ursache

Sekundäre Osteoporose (~10 %)

  • Glucocorticoide: Langzeittherapie > 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag (Cushing-Schwelle!)
  • Protonenpumpenhemmer, Antiepileptika, Heparin (Langzeittherapie)
  • Immobilisation
  • Hypercortisolismus (Cushing-Syndrom)

Risikofaktoren

  • Frühe Menopause
  • Alkohol- und Nikotinabusus
  • Bewegungsmangel
  • Untergewicht, Calcium-/Vitamin-D-Mangel

Pathophysiologie

Mechanismus Beschreibung
High-turnover-Osteoporose Gesteigerter Knochenabbau (Osteoklasten > Osteoblasten)
Low-turnover-Osteoporose Verminderter Knochenstoffwechsel → langsamer Masseverlust

Symptome & Klinik

  • Frühsymptom: Diffuse Rückenschmerzen
  • Kyphosierung der BWS: Rundrückenbildung (Gibbus) + Körpergrößenminderung
  • Tannenbaumphänomen: Charakteristische Hautfalten des Rückens durch Größenminderung

Frakturmuster nach Osteoporose-Typ

Typ Typische Frakturen
Senile Osteoporose (Typ II) Oberschenkelhals, subkapitaler Humerus, distaler Radius
Postmenopausale Osteoporose (Typ I) Wirbelkörpereinbrüche (vor allem trabekulär)

Diagnostik

Anamnese

  • Zeitpunkt der Menopause, Medikamente (Glucocorticoide!), Bewegungsverhalten
  • Regelmäßige Körpergrößenmessung — Verlust als Frühzeichen

Labor

Parameter Bedeutung
Calcium, Phosphat Hyperparathyreoidismus als Ursache?
AP (Alk. Phosphatase) Normwertig bis leicht erhöht (Osteoblasten bei Frakturheilung)
γ-GT Hepatische Ursache der AP-Erhöhung?
TSH Hyperthyreose als Osteoporose-Ursache?
Vitamin D Mangel = Risikofaktor; DD Osteomalazie
Urin-Crosslinks↑ Erhöhter Knochenumsatz — Frühmarker
Kreatinin Renale Osteopathie?

Apparative Diagnostik

Methode Details
DXA (Goldstandard) Messung der Knochenflächendichte → T-Score-Bestimmung
QCT Messung der physikalischen Dichte
Röntgen (2 Ebenen) Erst ab >30 % Knochenverlust sichtbar: Kortikalisverschmälerung, Rarefizierung der Trabekel

Radiologische Zeichen an Wirbelkörpern

  • Vertikal „gestreifte“ Wirbelkörper
  • Rahmenstruktur
  • Fischwirbel, Keilwirbel, Plattwirbel

Differentialdiagnosen

DD Unterscheidung
Ossäre Metastasen Tumoranamnese, Szintigraphie, CT
Plasmozytom Bence-Jones-Proteine, Serum-Elektrophorese
Intraossäres Hämangiom MRT-typisches Bild
Osteomalazie Vitamin-D-Mangel, AP↑, Pseudofrakturen (Looser-Umbauzonen)

Therapie

Nicht-medikamentöse Prävention & Therapie

  • Körperliche Aktivität: Muskelstärkung, Mobilisation — unverzichtbar!
  • Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr — ohne Bewegung wirkungslos!
  • Alkohol- und Rauchverzicht
  • Sturzgefahr reduzieren: Gehhilfen, sedierende Medikamente absetzen
  • Wärmetherapie, Heliotherapie (Sonnenlicht → Vitamin D)

Indikation zur medikamentösen Therapie

  • Osteoporotische Wirbelkörperfraktur bei T-Wert ≤ −2,0
  • Niedrige Knochendichte + hohes Lebensalter
  • Mehrere Risikofaktoren (Glucocorticoide, Stürze, Immobilität, Epilepsie, Nikotin)

Medikamentöse Therapie

Substanzklasse Wirkung Anmerkung
Bisphosphonate (Klasse A) Osteoklastenhemmung → Knochenabbau↓ z.B. Alendronat — Einnahmeregel beachten!
Strontiumranelat Steigert Knochenaufbau, hemmt Abbau Klasse A
Teriparatid (PTH-Analogon) Calcium-Resorption↑, Vitamin-D-Synthese↑ Max. 24 Monate; Klasse A
Calcitonin Osteoklastenhemmung, antiresorptiv Weitere Substanz

Bisphosphonat-Einnahmeregel: Morgens nüchtern, mind. 30 Minuten vor dem Essen, mit reichlich Leitungswasser, in aufrechter Körperhaltung — verhindert Komplexbildung mit Calcium und Ösophagitis!

Besondere Situationen

Situation Therapie
Osteoporose des Mannes Bisphosphonate, Teriparatid
Glucocorticoid-induzierte Osteoporose Bisphosphonate, Teriparatid
Nach osteoporosetypischen Frakturen Immer spezifische Therapie

Komplikationen

  • Pathologische Frakturen — Oberschenkelhals, Wirbelkörper, distaler Radius
  • Chronische Schmerzen + Immobilisation → Thromboserisiko
  • Kyphosierung → Restriktive Ventilationsstörung
  • Höhenverlust der Wirbelkörper → Körpergrößenminderung

Klinische Perlen

1. Cushing-Schwelle kennen: > 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag über lange Zeit → Glucocorticoid-induzierte Osteoporose! Bei jeder Langzeittherapie Knochendichte und Prophylaxe mitdenken.

2. DXA ist Goldstandard — nicht das konventionelle Röntgen! Röntgen zeigt erst Veränderungen ab 30 % Knochenmassenverlust — zu spät für Frühdiagnose.

3. Bisphosphonat-Einnahmeregel ist Prüfungsklassiker: Morgens nüchtern, 30 min vor Essen, aufrecht, viel Wasser — alle 4 Punkte könnten abgefragt werden.

4. Bewegung ist Pflicht: Calcium + Vitamin D ohne körperliche Aktivität = wirkungslos. Der Reiz durch mechanische Belastung stimuliert Osteoblasten.


Prüfungstipps

  • T-Score ≤ −2,5 = Osteoporose — Zahlenwert auswendig
  • Glucocorticoid-Schwelle = 7,5 mg/Tag Prednisolonäquivalent
  • DXA = Goldstandard — nicht Röntgen
  • Bisphosphonate = Klasse A — erste Wahl postmenopausal und bei Glucocorticoid-Therapie
  • Tannenbaumphänomen = Hautfalten durch Körpergrößenverlust — charakteristisches Bild

Schlüsselbegriffe

Begriff Definition
T-Score Vergleich der Knochendichte mit junger Referenzpopulation (DXA)
DXA Dual X-ray-Absorptiometry — Goldstandard zur Knochendichtemessung
Tannenbaumphänomen Charakteristische Rückenfalten durch Körpergrößenminderung
Bisphosphonate Osteoklastenhemmer — Klasse-A-Medikament der Osteoporosetherapie
Teriparatid PTH-Analogon — anaboles Wirkprinzip, max. 24 Monate
Cushing-Schwelle 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag → Risiko einer iatrogenen Osteoporose

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Medizinischer Hinweis: Dieser Inhalt dient ausschließlich Bildungszwecken für angehende und internationale Ärzte (FSP- und KP-Vorbereitung). Er ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei konkreten Beschwerden konsultieren Sie bitte einen zugelassenen Arzt.

Definition 🔗

Osteoporose = unzureichende Knochenfestigkeit durch Verlust von organischem (Kollagen, Proteoglykane) und anorganischem Anteil (Mineralien, vor allem Calcium) des Knochens.

Osteopenie = Vorstufe der Osteoporose

T-Score (DXA-Osteodensitometrie)

Befund T-Score
Normal > −1,0
Osteopenie −1,0 bis > −2,5
Osteoporose ≤ −2,5
Manifeste Osteoporose ≤ −2,5 + pathologische Fraktur

Abgrenzung: Osteomalazie = verminderte Mineralisation bei normaler organischer Matrix — kein reiner Knochenmasseverlust!


Ätiologie 🔗

Primäre Osteoporose (~90 %)

Typ Beschreibung
Typ I Postmenopausale Osteoporose — Östrogenabfall → Knochenabbau
Typ II Senile Osteoporose — hohes Lebensalter
Idiopathisch Jüngere Patienten ohne erkennbare Ursache

Sekundäre Osteoporose (~10 %)

  • Glucocorticoide: Langzeittherapie > 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag (Cushing-Schwelle!)
  • Protonenpumpenhemmer, Antiepileptika, Heparin (Langzeittherapie)
  • Immobilisation
  • Hypercortisolismus (Cushing-Syndrom)

Risikofaktoren

  • Frühe Menopause
  • Alkohol- und Nikotinabusus
  • Bewegungsmangel
  • Untergewicht, Calcium-/Vitamin-D-Mangel

Pathophysiologie 🔗

Mechanismus Beschreibung
High-turnover-Osteoporose Gesteigerter Knochenabbau (Osteoklasten > Osteoblasten)
Low-turnover-Osteoporose Verminderter Knochenstoffwechsel → langsamer Masseverlust

Symptome & Klinik 🔗

  • Frühsymptom: Diffuse Rückenschmerzen
  • Kyphosierung der BWS: Rundrückenbildung (Gibbus) + Körpergrößenminderung
  • Tannenbaumphänomen: Charakteristische Hautfalten des Rückens durch Größenminderung

Frakturmuster nach Osteoporose-Typ

Typ Typische Frakturen
Senile Osteoporose (Typ II) Oberschenkelhals, subkapitaler Humerus, distaler Radius
Postmenopausale Osteoporose (Typ I) Wirbelkörpereinbrüche (vor allem trabekulär)

Diagnostik 🔗

Anamnese

  • Zeitpunkt der Menopause, Medikamente (Glucocorticoide!), Bewegungsverhalten
  • Regelmäßige Körpergrößenmessung — Verlust als Frühzeichen

Labor

Parameter Bedeutung
Calcium, Phosphat Hyperparathyreoidismus als Ursache?
AP (Alk. Phosphatase) Normwertig bis leicht erhöht (Osteoblasten bei Frakturheilung)
γ-GT Hepatische Ursache der AP-Erhöhung?
TSH Hyperthyreose als Osteoporose-Ursache?
Vitamin D Mangel = Risikofaktor; DD Osteomalazie
Urin-Crosslinks↑ Erhöhter Knochenumsatz — Frühmarker
Kreatinin Renale Osteopathie?

Apparative Diagnostik

Methode Details
DXA (Goldstandard) Messung der Knochenflächendichte → T-Score-Bestimmung
QCT Messung der physikalischen Dichte
Röntgen (2 Ebenen) Erst ab >30 % Knochenverlust sichtbar: Kortikalisverschmälerung, Rarefizierung der Trabekel

Radiologische Zeichen an Wirbelkörpern

  • Vertikal „gestreifte" Wirbelkörper
  • Rahmenstruktur
  • Fischwirbel, Keilwirbel, Plattwirbel

Differentialdiagnosen 🔗

DD Unterscheidung
Ossäre Metastasen Tumoranamnese, Szintigraphie, CT
Plasmozytom Bence-Jones-Proteine, Serum-Elektrophorese
Intraossäres Hämangiom MRT-typisches Bild
Osteomalazie Vitamin-D-Mangel, AP↑, Pseudofrakturen (Looser-Umbauzonen)

Therapie 🔗

Nicht-medikamentöse Prävention & Therapie

  • Körperliche Aktivität: Muskelstärkung, Mobilisation — unverzichtbar!
  • Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr — ohne Bewegung wirkungslos!
  • Alkohol- und Rauchverzicht
  • Sturzgefahr reduzieren: Gehhilfen, sedierende Medikamente absetzen
  • Wärmetherapie, Heliotherapie (Sonnenlicht → Vitamin D)

Indikation zur medikamentösen Therapie

  • Osteoporotische Wirbelkörperfraktur bei T-Wert ≤ −2,0
  • Niedrige Knochendichte + hohes Lebensalter
  • Mehrere Risikofaktoren (Glucocorticoide, Stürze, Immobilität, Epilepsie, Nikotin)

Medikamentöse Therapie

Substanzklasse Wirkung Anmerkung
Bisphosphonate (Klasse A) Osteoklastenhemmung → Knochenabbau↓ z.B. Alendronat — Einnahmeregel beachten!
Strontiumranelat Steigert Knochenaufbau, hemmt Abbau Klasse A
Teriparatid (PTH-Analogon) Calcium-Resorption↑, Vitamin-D-Synthese↑ Max. 24 Monate; Klasse A
Calcitonin Osteoklastenhemmung, antiresorptiv Weitere Substanz

Bisphosphonat-Einnahmeregel: Morgens nüchtern, mind. 30 Minuten vor dem Essen, mit reichlich Leitungswasser, in aufrechter Körperhaltung — verhindert Komplexbildung mit Calcium und Ösophagitis!

Besondere Situationen

Situation Therapie
Osteoporose des Mannes Bisphosphonate, Teriparatid
Glucocorticoid-induzierte Osteoporose Bisphosphonate, Teriparatid
Nach osteoporosetypischen Frakturen Immer spezifische Therapie

Komplikationen 🔗

  • Pathologische Frakturen — Oberschenkelhals, Wirbelkörper, distaler Radius
  • Chronische Schmerzen + Immobilisation → Thromboserisiko
  • Kyphosierung → Restriktive Ventilationsstörung
  • Höhenverlust der Wirbelkörper → Körpergrößenminderung

✨ Clinical Pearls

**1. Cushing-Schwelle kennen:** > 7,5 mg Prednisolonäquivalent/Tag über lange Zeit → Glucocorticoid-induzierte Osteoporose! Bei jeder Langzeittherapie Knochendichte und Prophylaxe mitdenken.

**2. DXA ist Goldstandard** — nicht das konventionelle Röntgen! Röntgen zeigt erst Veränderungen ab 30 % Knochenmassenverlust — zu spät für Frühdiagnose.

**3. Bisphosphonat-Einnahmeregel ist Prüfungsklassiker:** Morgens nüchtern, 30 min vor Essen, aufrecht, viel Wasser — alle 4 Punkte könnten abgefragt werden.

**4. Bewegung ist Pflicht:** Calcium + Vitamin D ohne körperliche Aktivität = wirkungslos. Der Reiz durch mechanische Belastung stimuliert Osteoblasten.

Prüfungstipps

  • - T-Score ≤ −2,5 = Osteoporose — Zahlenwert auswendig
  • - Glucocorticoid-Schwelle = 7,5 mg/Tag Prednisolonäquivalent
  • - DXA = Goldstandard — nicht Röntgen
  • - Bisphosphonate = Klasse A — erste Wahl postmenopausal und bei Glucocorticoid-Therapie
  • - Tannenbaumphänomen = Hautfalten durch Körpergrößenverlust — charakteristisches Bild

Schlüsselbegriffe

BegriffT-ScoreDXATannenbaumphänomenBisphosphonateTeriparatidCushing-Schwelle

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